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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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XIX.

Kottloö Ariedrich Steinkopf.

1779-1860.

echt im Gegenteil zu Schick ist unter allen württem-O? ^ belgischen Nteistern keiner in seinem kunstgeschicht-lichen Dasein so verkürzt worden, wie der Landschafts-maler Gottlob Friedrich Steinkopf. Während ihn dieälteren Kunstschriftsteller Graß, Quandt, Rapp, Schornn. a. als einen der besten deutschen Landschafter nebenKoch und Reinhart feiern, findet man schon bei Waagen,Kugler und Förster nicht einmal seinen Namen, ge-schweige denn bei den neueren. Als Sohn des Tier-und Landschaftsmalers Joh. F. Steinkopf (s. Nr. IV.) am1. März 1779 geboren — und jetzt zuweilen auch mitdiesem verwechselt — erhielt Gottlob Friedrich im Stutt-garter Gymnasium eine klassische Bildung und danebenden ersten Kunstunterricht von seinem Vater. Nachder Schule widmete er sich anfangs der Kupferstechereiund folgte seinem Lehrer in dieser Kunst I. F. Leybold«s. Nr. VII.) im Jahre 1799 als Schüler und Haus-genosse nach Wien. Dort trat er zur Malerei über

Aus d. A. D. Biogr. Bd. 35 S. 738 f. in erweiterter Fassung.