OoLllov Witlieün Morff.
1771—1857.
I nter Herzog Karl Eugen und seinen drei Nach-^ folgern lebte in Stuttgart ein wahrscheinlich ausder Schweiz gekommener Hofmaler, auch Theatermaler,Bauhofmaler genannt, Johann Jakob Morff lgest. am28. Dezember 1802), von dem uns kein Werk bekanntist, als die Decke im Rathaussaal zu Heilbronn mit einerallegorischen Darstellung der Gerechtigkeit (1779) undein Selbstporträt, das einst dem Maler W. Pilgramgehörte und von diesem im Jahre 1881 zu der Por-trätausstellung des Württembergischen Kunstvereins imKönigsbau gegeben wurde. Auf derselben Ausstellungwar aus gleichem Besitze auch ein Bildnis dieses Künst-lers zu sehen, das August Friedrich Oelenhaiuz H ge-malt hatte. Als Sohn dieses Johann Jakob Morffam 14. (?) November^) 1771 zu Stuttgart geboren, kam
Aus d. A. D. Biogr. Bd. 22 S. 22V.
1) Geb. zu Endingen OA. Balingen am 28. Juni 1745,gest. 1804 zu Pfalzburg, einer der besten Bildnismaler des vor.Jahrhunderts.
2) Nach dem gedr. Stuttg. Kirchenregister für 1771 ist er am15. getauft worden, wird also wohl am 14. geboren sein.