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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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in die Hand nahm. Weniger glücklich dagegen schlugenihm einige Versuche aus, seine Kunstkenntnisse auchkaufmännisch zu verwerten. Ein von ihni im Jahre1807 mit Cotta auf gemeinsame Rechnung errichteteslithographisches Institut H löste sich schon im Jahre 1810wieder auf. Die Unternehmung hatte an dem vonMünchen dazu berufenen Lithographen Strohhofer nichtden richtigen Mann gefunden. Doch will uns auchscheinen, als ob Rapp von der neuen Technik etwasungeduldig schon damals Erfolge verlangt habe, welchesie später weder in Stuttgart noch an anderen Ortenversagt hat. Die Geschichte seiner meist eigenhändiggemachten Versuche hat er in einer bei Cotta erschienenenSchrift dargelegt: Das Geheimnis des Steindruckes inseinem ganzen Umfange, praktisch und ohne Rückhaltnach eigenen Erfahrungen beschrieben von einem Lieb-haber. Mit 12 Tafeln. Tübingen 1810. 4«. Auchdie im Jahre 1807 von Cotta und Rapp errichteteKupferdruckerei2) gewann keine größere Ausdehnung.Ein von ihnen unternommenes schönes Knpferwerk„Geschichte der Malerei in Italien nach ihrer Entwicke-lung, Ausbildung und Vollendung. Aus den Werkender besseren Künstler dargestellt und mit kurzen Er-läuterungen und Lebensbeschreibungen begleitet vonF. und I. Riepenhausen" kam nicht über Heft 1 und 2von Teil I, mit zwei Heften Abbildungen, erschienenim Jahre 1810, hinaus. . Die harten Kriegszcitenerschwerten damals alle Unternehmungen solcher Art.

0 S. darüber Vollmer a. a. O. S. 21 Anm. -l.2) S. ebenda S. 210 Anm. 1.