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G. H. Rapp
Rapp hingen, zeigen die Briefe des Malers Schick'),von denen selten einer aus Rom nach Stuttgart ging,ohne die herzlichste Versicherung dankbarer Verehrungfür ihn und seine Familie mitzunehmen.
Ein großes Verdienst um die staatliche Kunstpflegein Württemberg erwarb sich Rapp durch seine Mit-arbeiterschaft an den von Memminger gegründetenWürttembergischen Jahrbüchern. In den Jahrgängen1818, 1819 und 1821 suchte er durch Berichte überdas Stuttgarter Kunstleben, über den Besuch Thor-waldsens in Stuttgart im Jahre 1819, über einenAufenthalt Lord Elgins daselbst im Winter 1820 bis1821, durch eine Entstehungsgeschichte der BoisserveschenSammlung und andere Abhandlungen dieser Art denKönig Wilhelm, die Landstände, die höhere Beamten-schaft zur öffentlichen Förderung der Kunst aufzumuntern.Es finden sich in seinen Aussätzen goldene Worte überden Wert einer nationalen Kunstpflege niedergelegt.Als Frucht dieser Bestrebungen erlebte Rapp, wennauch spät genug, noch die Errichtung der anfangsmit einer Real- und Gewerbeschule verbundenen würt-tembergischen Kunstschule im Jahre 1829, für derenOrganisation sein Rat amtlich gehört und in derenersten Schulrat er ausgenommen wurde.
Die Privatkunstpflege förderte Rapp, der selbst eineKnpferstichsammlüng und viele Gemälde besaß, durchseine Beteiligung an der Gründung des württembergischenKunstvereins im Jahre 1827, dessen Leitung er in denersten Jahren als Vorstand des Verwaltungsausschusses
0 Haakh Beiträge rc. S. 59 ff.