G. H. Rapp
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titel o. O. u. I. Zu beiden hat Rapp anonym, aberdem Stile nach für uns unzweifelhaft, einen kurzen,erläuternden Text geschrieben.
Von geringerer Bedeutung sind einige Idyllen inProsa: „Tie Grotte", „Das Mädchen an dem Quell",„Ter Abend", sowie die Charakterstudien: „Die Mutter"und „Beitrüge zur Philosophie für die Welt" im Jahr-gang 1795 des Cotta'schen Taschenbuchs Flora unddie Erzählung: „Die beiden Witwen twn Athen" indessen Jahrgang 1796. Eine nachhaltigere Wirksamkeitzumeist auf dem Felde der Kunstschriftstellerei entfalteteRapp, als unter seinem Beirate Cotta im Jahre 1807das „Morgenbtatt für gebildete Leser" gründete, aus demseit 1816 als Beilage und von 1820 an in selbständigerForm das Kunstblatt hervorwuchs. Mit dem Epi-grammatiker Fr. Haug, der zu den ersten Redakteurendes Morgenblattes gehörte, war Rapp schon in alterZeit befreundet; L. Schorn, der Redakteur des Kunst-blattes, gehörte mit den im Jahre 1819 nach Stutt-gart übergesiedelten Brüdern Boisserae und ihrem Ge-nossen Bertram bald zu seinen ständigen Hausfreunden.In beiden Blättern finden sich bis zum Jahre 1825fast Jahrgang um Jahrgang Beitrüge von Rapp. DieKünstler seiner Heimat, vorauf seinen Dannecker, aberauch die Müller, Scheffauer, Schick, Wächter, Steinkopf,Leybold und andere förderte er im Leben durch Berichteüber ihre Werke; gingen sie ihm im Tode voran, soehrte er ihr Andenken durch Nekrologe. AuswärtigeKunsterscheinungen, archäologische Tagesfragen, neueKunsttechniken fanden von seiner Seite verständnisvolleBesprechungen. Wie dankbar ihrerseits die Künstler an