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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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K. S. L. Simanowiz

in Deckfarben von seinen Schwestern Luise (verehelichteFrcinckh) und Nanette.H

Nicht ganz nach ihrem Willen vertauschte Ludovikeums Jahr 1798 Lndwigsburg mit Stuttgart, wohinihr Gatte versetzt wurde. Jedoch schon im folgendenJahre wurde er bei seinem Dienst in der Kasernedurch einen Schlaganfall an beiden Füßen gelähmtund konnte nicht wieder völlig hergestellt werden. AlsHanptmann bezog Simanowiz nur eine kleine Pension;aber mit Bildnismalen und Zeichenunterricht für jungeMädchen erwarb seine tapfere Frau so viel, daß sie ihmeine aufopfernde Pflege widmen und sogar noch einkleines Vermögen erwerben konnte. Die besseren Um-stände benützend siedelte sie um das Jahr 1812 (?) mitihrem Kranken wieder nach dem für Kunsterwerb wenigergünstigen, aber von ihr besonders geliebten Ludwigsburgüber, wo sie am 2. September 1827 wenige Monate nachseinem Hingang selbst an einem Katarrhfieber verschied.Unter dem Titel: „Ludovike. Ein Lebensbild aus dernächsten Vergangenheit, geschildert für christliche Mütter undTöchter unserer Tage von der Herausgeberin des Christ-el Die Bilder von Schiller und seiner Gattin, von seinenEltern und den Schwestern Luise und Nanette wurden am S. Mai1890 von den Erben der Frau des älteren Sohnes von Schillerin das Schillerhaus zu Marbach gestiftet. Das Bild von Christo-phine besitzt Frau Amalie Kießling geb. Krieger in Möckmühl,die Urenkelin von Luise Franckh. Nach obigem Text und vor-liegender Anmerkung ist zu berichtigen, was in dem Artikel derA. D. Biogr. über die Bildnisse gesagt ist. Tie Marbacher Bildersind vervielsältigt in den „Schiller-Erinnerungen aus Marbach a. N.Zwanzig Kartons in photogr. Lichtdruck." Deutsche Verlags-Anstalt.Stuttgart rc. (1892).