P. I. Scheffauer
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jenem großen Augenblick vorstellt, da er seine Arme,eingeklemmt zwischen den Stamm eines halbgespaltenenBaumes, nicht mehr zurückziehen kann, und so ein Raubder wilden Tiere wird." Dannecker erhielt den Preisfür Bildhauerei mit der noch vorhandenen Arbeit.')Wie es scheint, wollten sich seine Mitbewerber Scheffauerund Beruh. Frank 2) bei ihrem Durchfall nicht beruhigen.Da schrieb Guibal eine Rechtfertigung der Entscheidung,„um", wie er sagt, „die nichtgekröntcn Streiter von derGerechtigkeit unseres Urteiles zu überzeugen". Die Denk-schrift, deren französisches Original verloren gegangen zusein scheint, findet sich übersetzt in dem von Schiller her-ausgegebenen Wirtembergischen Repertorium der Litera-tur?) Unter Auslassung der Einleitung und der Kritikdes Frankschen Modells geben wir die Urteile über dieArbeiten von Scheffauer und Dannecker vollständig:
Prüfung der Figur des Hrn. Sch. . .
„Die Figur ist zu übertrieben. Statt uns dieAnstrengung eines starken, in Milos verzweifeltenUmständen sich befindenden 'Mannes darzustellen, zeigt
') Im Stuttgarter Museum der bildenden Künste. Tannccker-Saal.
2 ) F. erhielt im I. 1798 den Titel eines Hofbildhauers.Weite Verbreitung fand seinerzeit ein Porträtmedaillon von Schiller,das er nach der Danneikerfchen Büste machte. S. Speidel u.Wittmann Bilder aus der Schillerzeit S. 63. Er starb, ohneeigene Arbeiten von größerer Bedeutung hinterlasfen zu haben, zuStuttgart.
») Im 3. Stück (1783) S. 481 ff. Nach einer handschr. Notizvon Peterscn soll das Original zu den Handschriften der Stuttg.k. ö. Bibliothek gehören, es war aber nicht unter denselben zu finden.