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P. I. Scheffaucr
sie uns nichts als die Verzückungen eines kleinmütigen,durch Schmerz und Todesfurcht geängsteten Menschen.Die Verteilung der Glieder bietet keine gute Massenvon Helldunkel, keinen Kontrast in der Bewegung;denn diese ist allzugekrümmt und läßt den Zuschauerleiden ohne ihn zu interessiren, fast wie man beieinem Sailtänzer leidet, der uns durch seine gefähr-liche Sprünge mehr erschröckt, als ergözet. Diekleinern Parthien sind zu gehäuft; die Nebendingetrocken und scheinen von überzinntem Eisenblech oderPorzellan zu sein, eine Arbeit, die zuweilen Magerkeitund Abschnitte verträgt, die aber auf immer aus derguten Bildhauerei verdammt ist.
Der Karakter der Zeichnung ist kleinlich. Nichtsverkündet das Große, welches wir im Herkules des Glykosdem sogenannten farnesischenjj sehen, nichts jenes Hohe,das Caraccio aus Correggio genommen und nach denAntiken vervollkommnet hat. Kurz, an der ganzen Figurerscheint keine Spur einer Zeichnung, die einem Miloansteht, indem eine Menge kleiner Muskeln die Figurmatt und kleinlich machen.
Die Ausführung hingegen ist nicht ohne Leichtigkeit;der Ton ist gut verbunden und das Ganze gut vollendet."
Prüfung der Preisfigur des Hrn. Dannekers.
„Die Erfindung ist kräftig und voll Geist. Man siehtden unglücklichen Fechter in der natürlichsten Anstrengungalle Kräften anwenden, um seine linke eingezwängteHand herauszuziehen. Der Gedanke, der rechten Handdie Bewegung zu geben, daß sie die linke frei machen