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Ädolf Kriedrich Aarper.
1725-1806.
Herzog Karl Eugen «reg. 1737—1793) seineersten Bauten unternahm, fand er keinen altenStamm von wiirttembergischen Meistern vor, derenKunst ihm genügt Hütte. Er rief deshalb seine Bau-meister, Bildhauer und Maler von außen herein, meistjunge Talente, die er als schaffende Künstler und zu-gleich als Kunstlehrer verwandte, bis er durch sie eineFülle von einheimischen Kräften herangezogen hatte.
Zu den glücklichsten Berufungen dieser Art gehörtedie des Landschaftsmalers Adolf Friedrich Harper, der,am 17. Oktober 1725 in Berlin geboren, Sohn undSchüler des im Jahre 1746 zu Potsdam gestorbenenk. preußischen Kabinetsmalers Johann Harper aus Stock-holm war. Nach des Vaters Tod hatte er Frankreichbesucht und dann Italien. Hier hatte er die Unter-weisung des englischen Landschafters Rich. Wilson (1714bis 1782) genossen und reichliche Studien nach derNatur gesammelt.
Aus d. A. D. Biogr. Bd. 10 S. 6t7.