H. Schickhardt
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geb. 1512, gest. am 17. Oktober 1585, war Malerin Tübingen; er hat einen Teil der fürstlichen Grab-steine in der dortigen Stiftskirche gefaßt, d. h. be-malt?) Ein Sohn dieses Hans kann gewesen seinder im Totenbuch der Tübinger Stadtkirche unterm20. November 1610 eingetragene „Apelles SchickhartPictor", welcher aber in den i ungedruckten) Stamm-bäumen der Familie fehlt und bis jetzt auch noch nichtmit einem Werke nachgewiesen ist.
Ein Bruder des Baumeisters, Lukas (II.), geb.1560, gest. am 7. September. 1602 hat nach einem(ungedruckten) Berichte seines Enkels Friedrich vomJahre 1675 in die Stadtkirche zu Herrenberg „die nochdarin stehenden Bilder" geschnitzt; er ging, wie obenerzählt ist, seinem Bruder an die Hand, als dieserden Neckar zu vermessen und aufzunehmen hatte. DerSohn dieses Lukas (II.), der berühmte Orientalistund Mathematiker Wilhelm Schickhardt H, geb. am22. April 1592 zu Herrenberg, gest. am 23. Oktober1635 zu Tübingen, war gleichfalls künstlerisch begabt.Er malte zu Ehren seines Großvaters mütterlicher Seite,des Pfarrers Gmelin in Gärtringen, OA. Herrenberg,ein Epitaphium für die dortige Kirche und übte auchdie Kunst des Holzschneiders und Kupferstechers aus.Wir kennen von ihm eine emblematische Darstellung
0 S. Wintterlin Die Grabdenkmale Herzog Christophs vonW. rc. in der Festschrift d. k. öss. Bibl. zu Stuttgart zur 4. Sä-kularfeier der Ebcrhard-Karls-llniversität zu Tübingen. 1877.S. 22 Anm. 4.
-) S. Günther W. Schickhard in d. A. D. Biogr. Bd. 31