Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
340
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die Drehbank, auf der sie gemacht war. EineKette zu drehen, ist der Natur der Sache nacheben so unmöglich, als daß zwei ercentrischeKreise, die durch einander gehen, sich nicht schnei-den sollten. Ich glaube, daß Rejon die G'i.-der der Kette nach Bildhauer Weise mit dem Meis-sel sticht, und sie dann, wenn alle los sind,abdreht. Er muß eine Vorrichtung auf seinerDrehbank haben, wo der Ring, welcher gedrehtwird, zwischen drei Röllchen lauft, wovon einsdie Spindel dreht. Die beiden andern Ringe,welche in diesen fassen, können dann frei herab-hangcn. Auf diese Weise kann die eine, welchezwischen den Röllchen ist, frei herumlaufen, unddurch die andern durchgehen, und so gedrehtwerden.

Von Medaillendreherei sah ich bei Rejonnichts; auch liegen keine von Barre au im60N86rvutoii'6 cles urt 3 . Da diese die höch-ste Srufe der Dreherkunst ist, so fiel es mir auf,hier nichts davon zu finden, und ich freute mich,daß wir in unserem kleinen Vaterlande jemand >habe», der Medaillen zu drehen versteht, (Herr