Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
164
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i6g.

Mesiresait hat ein angenehmes Organ. Be« M isonders lieblich war seine Stimme in dem G bet, Mil

womit er seine Predigt eröffnete. Deutsche Herz- Kt/!

lichkeit war hier mit dem Wohllaut französischer M

Sprache gepaart.

Ich verließ diese kleine Kirche in einer ange- tzm

nehmen Stimmung. Es lhut wohl, wenn man ei- j« dit

ne Anzahl Menschen, wenn sie auch nur klein ist, hjnri

zu einem verständigen Zwecke versammelt sieht.

Aber besonders wohl thut es, wenn man sie in ^

der »«sichern Fremde findet und sie zu der Lehre ^

sich bekennen, in der wir von Jugend auf erzogen ^

wurden. Wenn man auch die Dogmen seinerKirche nicht glaubt, so bleibt es doch immer unsere ^

Oft haben berühmte protestantische Schrift- ^

steller dem katholischen Gottesdienste einen Vorzug ^

vor dem ihrigen gegeben. Ich konnte dieses nie

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finden, und auch heute nicht, obickon ich vorher

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im Hochamte der schonen St. Paulus-Kirche ^

war. Es ist ein großer Unterschied, ob man nur

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einmal den katholischen Gottesdienst besucht, und

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zwar da, wo er in seiner größten Herrlichkeit ist.