Druckschrift 
2 (1806)
Entstehung
Seite
111
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rin, der man jene weibliche Entschlossenheit undBeredsamkeit ansieht, der der größte Mann nichtwiderstehen kann, springt auf einen Altar und hältihr Kind den Sperren der Sabiner entgegen.

Die Krieger geben den Gründen der Weibernach , — die sabinischen Hauptlcute winken ihrenMitstreitern, vom Kampfe abzulaßen. Die Römerstecken ihre Helme auf die Schwerter und hebensie in die Höhe, alö Zeichen des Friedens. —Der Anführer der römischen Reuter steckt sein Schwertin die Scheide. — Der Kampfplatz ist in der Nä-he der Stadt. Im Hintergründe sieht man dentarpejischen Felsen. Auf den Mauern stehen rö-mische Bürger, die die Stadt bewachen; auf derSpitze des Berges liegt das herrliche, von Säulengetragene Capitolium.

Bei dem Gewirrs des Gefechts und der gro-ssen Anzahl der Gegenstände übersieht man dochAlles leicht, und das Auge wird nicht verwirrt.Ich habe nie das Vcrhältniß des Hintergrundeszum Vorgrunde so gut ausgeführt gesehen, alshier, und ungeachtet der Menge der Figuren stehtman gleich, was da ist. Und doch ist der Hinter-