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Zu diesem Augenblicke kommen die Sabinerin-nen herbeigeeilt und stellen sich zwischen ihre Vä-ter, ihre Brüder und ihre Männer. Hersilia,die Gemahlin des Rvmulus, stellt sich zwischenRomulus und Tatius, und blickt ihren Mann mitliebevollem, mahnendem Blicke an. Auf dem Schil-de des Romulus steht die Wölfin, die ihn und sei-nen Bruder säugte, und unter ihr: Ei-
ne andere Sabinerin hat weinend die Kniee des Ta-tius umfaßt, und zeigt auf die kleinen Würmchendie an der Erde liegen, entsproßen aus römi-schem und sabinischem Blute. Zwei Knaben liegen,schreiend und weinend, übereinander an der Erde.Dieses sind wohl nicht die des Romulus. Ein drit-ter kriecht auf allen vieren und sieht ganz vergnügthei der Sache aus. Ein vierter, noch kleinerer,liegt auf dem Rücken und saugt am Däumchen.Vor Romulus knieet eine alte häßliche Frau. Wasdiese will erräth man nicht, denn diese haben dieRömer schwerlich mitgestohlen, da sie auch wohlvor drei Jahren schon aufgehört hatte jung zu seyn.Die Tochter des Tatius liegt zu seinen Füßen undhält ihr Kind im Arm. — Eine andere Sabine-