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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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542
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542 Der Geometrie erster Theil.

sin « positiv bleibt. Weil ferner cos« positiv bleibtober sin« mit« negativ wird, (229 tz.) so folgtnach eben den Regeln, daß rang-«, cot«, mit«negativ werden, aber siec « positiv bleibe.

Hat man die trigonometrische Linie eines Win»kels für den Halbmesser 1, so hat man die ebendem Winkel zugehörige Linie desselben Rahmens füreinen andern Halbmesser, wenn man die Zahl, wel-che sie für den Halbmesser 1 ausdrückt,-mit der Längedes neuen Halbmessers multiplicirt. Es sey e fürden Halbmesser r, 8 für den Halbmesser r- der-Sinuseines Winkels,, so ist 1 8, (2gi H.) also

8 r'. Eigentlich sind die Zahlen, welche manfür den Halbmesser i findet, die Exponenten derVerhältnisse der Trigonometrischen Linien zum Halb-messer oder dem ganzen Sinus: deswegen kommt esbey Berechnung der trigonometrischen Linien vornem-lich nur darauf an, diese Zahlen zu finden. Abereben um deswillen müssen auch die abgekürzten/Aus-drücke sin «, cos«, u. s. w. welche die trigonometri-schen Linien bezeichnen, allemahl für den Halbmesser-- 1 verstanden werden, da sie denn Zahlen, eigent-lich keine Linien, bezeichnen.

2ZZ §.

1 79 Der Sinus und Cofinus zweener liVmkcli go -4OD ß find gegeben, man soll

kiß. den Sinus und Cosinus der Summe oder der, Differenz beyder Winkel finden.

Aufi. Es sey in der 17 9 Fig. M auf AL undDO auf lkL senkrecht, so istsisi sin «, LL col«,DO ^ sin /Z, und LO cosi /§. Ferner sey D? aufAL senkrecht, und schneide Lik in b., so ist ALD« n / 3 , DI- -- sin («st-A), Lsi col'(« -i- - 3 ).

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