Druckschrift 
1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
520
Einzelbild herunterladen
 

zro Der Geometrie erster Theil.

Ist eine irreguläre gradlinichke Figur gegeben:so verchcile man sie durch Diagonallinien in Drey. ^ecke, und quadrire jedes Dreyeck für sich. Statt ^r!aller so gefundenen Quadrate kann hiernächst mit dcl"Hülfe des Pykhagorifchen Theorems, ein Quadrat gV'gefunden werde», welches allen vorigen zusammen ^genommen gleich ist. Auch kann man stakt eines ^jeden dieser Dreyecke ein eben so grosses Rechteckdem 107 §. gemäß so verzeichnen, daß diese Recht- Decke insgefamnit eine gleiche Seitenlinie haben. Diese ^Rechtecke lassen sich so an einander sitzen, daß jedesmit dem folgenden die eben so grosse Seitenlinie ge- Akmein hat, und alle zusammen machen alsdenn ein sii;Rechteck aus, daß der gegebenen Figur gleich ist, (>6'welches man guadriren kann. Fm

-c

Vorausgesetzt, daß man eine grade Linie finden !könne, die dem Umfang eines Kreises gleich ist, last pkisich auch der Kreis, oder ein Abschnitt, oder Aus- kmschnitt des Kreises guadriren; wenn das Verhalt-niß des dem Abschnitt, oder Ausschnitt, zugehörigen MBogens zur Peripherie gegeben ist. Man müste mnach dem 21g §. ein der ganzen Kreisfläche, und T«nach dem 2 l 4 §. ein dem Ausschnitte gleiches Dreneck , D,suchen, welches sich dann statt des Kreises, oderdes Ausschnitts guadriren ließe. Von der Q.ua-drakur des Ausschnitts hinge dann zugleich dieO.ua- l «g,dratur des Abschnitts zwischen dem zugehörigen Bo- ^gen, und der Sehne ab: denn diese Sehne schnei-det ein Dreneck ab, und man könnte nun die Diffe-renz der dem Ausschnitt und dem Dreyeck gleichen ^O.uadrate nach dem n 0 §. suchen. ^

Ä