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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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454
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454 Der Geometrie erster Theil.

den die Rreise einander ebenfalls. Denn eine iNormallinie DU durch D auf ^6 ist nun von einerNormallinie Ds durch D auf-Ul unterschieden. DerMittelpunkt des einen Kreises fallt in DU, der Mit- 7telpunck des andern aber, in De. Also liegen dieMittelpunkte nicht mit D in grader Linie, und solcheKreise schneiden einander. (42 §.)

Wenn die Kreise D6D und k)DU einander von' innen berühren, und der Halbmesser LD des ersten . Mkleiner ist, als der Halbmesser DD des zweyten; so ss».fällt D6D ganz innerhalb des Kreises DDU: aber die WTangente fallt ganz ausserhalb desselben. Dem- ^ «nach geht der grössere Kreis DDU zwischen dein klci-nern und der Tangente /U> durch. .

Ziehet man drirch D eine grade Linie so, daß ^DUa < D wird; so schneidet diese Linie nothwendig ^alle Kreise, die in D einander berühren. Denn nun ^fallt vom Mittelpunct eines jeden dieser Kreise eineNormallinie auf, die aus der Seite des spitzen ^Winkels DD/i liegt: und weil diese Normallinie klei- ^ner ist, als der Halbmesser des Kreises, durch dessen ' DMittelprinct sie geht; so giebt es auf dieser Seite ^ile,Puncce in, die innerhalb eines jeden dieser Kreisefallen. Aufder andern Seite ist nun DDü stumpf,und die Tangente Dll geht zwischen, und jeden »bidieser Kreise durch. Man nennt nun UDD, oder >>idDD6den Winkel -cs Halbkreises, 6Dlä, oderI'D/X aber den Bcrührungswrnkel, (ononlum UhcoiNiiölkiz) und schließt daraus mit dem Euclides ^gewöhnlich folgende Sätze. Ly

144 §» '