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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
431
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Der V. Abschnitt.

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trist; so muß man bey dieser Einrichtung des Maaß-stades nur schätzen, ob noch etwa 4, oder 4, oder Hvon einer Ruthe zu der 'Anzahl der ganzen Ruthenhir,zuzusehen sey, die zwischen beyden Spitzen ent-halten sind. Zn der! 27 Fig. findet man auf dieseArt ED 27-h Rlithen.

Wenn die zu messende Linie I-(^länger, als derganze Maaßsrab ist, so kann man sie in Theile ein-theilen, und jeden Theil wie vorhin messen. Amkürzesten wird man fertig, wenn man den ganzenMaaßsrab, oder einen Theil desselben, der sich be-quem zwischen den Cirkelsätzen fassen läßt, auf IDsovielmahl aufträgt, als es angehet, und hiernächstnoch den übrigen Rest, wie vorhin misset. So sin-det man I.? 70 Ruthen und ID 64 Ruthen:also k.(^ z 64 Ruthen. Eben das zuletzt beschrie-bene verfahren dienet, auf eine gegebene grade LinieTheile aufzutrage», die eine gegebene Anzahl Ruthenfassen, also auch eine solche Linie, wie b.t) so vieleRuthen lang zu machen, als verlangt wAd.

-i? §-

Das Maaß eines Winkels muß ein Winkel vonbekannter Grösse seyn: also kann der rechte Winkelentweder selbst, oder ein gewisser aliquoter Theildavon am füglichsten als ein Maaß dienen, um dieGrösse eines jeden andern Winkels damit zu verglei-chen; auch ist diese Vergleichung aller übrigen Win-kel mit dem rechten Winkel, als die natürlichste, bis-her würklich schon gebraucht worden. (20. 24 §.)Will man den rechten Winkel selbst Eins anneh-men ; so muß die Grösse eines jeVen spitzen Winkelsdurch einen eigentlichen Bruch ausgedrückt wer-den, und die Grösse der meisten stumpfen Winkel,

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