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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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397
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^ Der m. Abschnitt. 397

den Winkel ALL halbirt, so halbirt er auch dieSehne AL senkrecht.

Wenn also zweene Kreise einander in 0 und Oüki, (rz Ag.) schneiden, so wird die gemeinschaftlicheMjx Sehne LO von der graben Linie AL durch die Mit?

telpuncte senkrecht halbirt. Denn es ist ALAO,

" ^ LL - KD, und AK AL, also der WinkelLAL LAO, (6 5 §.) woraus das übrige folgt.

Mdlkl 7 l §.

Durch einen gegebenen puncc ^ einer gra- z;L.M den Linie eine andre grade Linie zu ziehen,

lie/ll die mit einen gegebenen Winkel L ein-D schlieft-

f/l! Auft. Man nehme aus jeden Schenkel des ge-gebenen Winkels L einen Punct, O auf dem einenI, und L auf dem andern und ziehe OL. Man mache

U) AL LO, und sehe auf AL ein Dreyeck AL6,

so daß die Seite durch A LL, und die Seite durchL OL wird: (67 §.) so wird der Winkel A LW (65 tz.).

Da es gleichviel ist, wo man die Puncte O undL in den Schenkeln des Winkels L nehmen will: sokann man mit einem beliebigen Halbmesser aus L ei-nen Bogen schlagen, der diese Schenkel in O und L^ schneidet. Mit eben dem Halbmesser schlage manaus A einen Bogen, der AK in L schneidet. Schlagt^ man nun mir dem Halbmesser OL aus L einen Bo-gen, der den vorigen in 6 schneidet: so kann mandurch A und 6, die Linie A6 ziehen, welche sodann^ mit AL den verlangten Winkel ausmacht. Die^ Dreyecke LOL und ALL werden. alSdenn gleich-

^ schenklichte Dreyecke.

7i §