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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
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357
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Der I. Abschnitt. zz?

Es ist am leichtesten, diesen Gedanken aufgradeLinien und Winkel anzuwenden. Die Granzen einergraden Linie sind ihre beyden Endpunkte: kann mandemnach die grade Linie TD aufso auflegen, daßwenn der Punct T auf und TD auf^I> liegt, auchI) in k fallt; so paßt TD auf Die Spitze einesWinkels nebst seinen beyden Schenkeln machen seineGrauzen aus: kann man demnach den Winkel TDkin den Winkel b^T so hineinfchieben, daß wenn dieSpitze D auf der Spitze und der eine SchenkelDb arif liegt, auch der andre Schenkel DTauf fallt; so paßt der Winkel TDT auf dem Win-kel K^L.

In 2lnsehung der Winkel ist folgendes aber nochanzumerken. Es kann der Winkel TI)b auf demWinkel li^T passen, obgleich weder DT auf L6, nochDb auf ^T paßt. Es hangt nemlich die Grösse desWinkels gar nicht von der Grösse seiner Schenkel ab,sondern allein von der Grösse der Oefnung zwischenden Schenkeln. Wenn man sich bey ^ etwa ein Ge-winde vorstellt, um welches sich der Schenkel ^6umdrehen läßt; so wächst der Winkel ll^L, wennman von weg gegen H.6 zu drehet, und derWinkel ö^T wird kleiner, wenn man von ^6weg gegen LZ.L zu drehet. Aber wenn gleich ^6 län-ger oder kürzer wurde, ohne sich um ^ zu drehen;so würde die Grösse des Winkels K/VT ungeändertbleiben.

r? §.

Ausgedehnte Grössen, die auf und in ein-ander passen, sind gleichgroß. Grade Linie»also und gradlinichte Winkel, die auf einander pas-sen, sind von gleicher Grösse.

Z 3 i8 Z.