Der XV. Abschnitt. zrz
2ZZ §.
Bey dieser Vergleichungstafel wird die Lange desPariser oder königl. Französischen Fußmaastes alsbekannt zum Grunde gesetzt; und bey diesem Fuß-maaß ist die Eintheilung in 12 Zoll, des Zolles inl2 Linien, wie beym Rheinlandischen, also desganzen Fusses in 144 Linien gewöhnlich: nur wirddie französische Linie nicht, wie die Rheinlandische,; abermahl in 12, sondern nlir in 10 kleinere gleiche' Theile getheilt, die gemeiniglich princte heissen.Diesemnach machen 1440 Princte die Lange desPariser Fusses ans, und in solchen Puncten des Pa-riser Fusseö ist die Lange eines jeden andern in derTabelle angeführten Fusses angegeben. Wenn alsobey dem Rheinlandischen Fuß die Zahl i Z9i,z steht,so will das sagen, der Rheinlandische Friß sey rzoi,zPuncte des französischen Fusses lang. Wie nundiesen Gründen gemäß die in der Tabelle aufgeführ-ten Zahlen sich gegen einander, wie die daneben ste-henden Fußmaasse verhalten; so erhält man fürzwey dergleichen Fußmaasse den Reductionssatz, wenn^ man in der Proportion, welche die Tabelle zwischenzweyen Fußmassen und den daneben stehenden Zahlenangiebt, die beyden Mittlern und äußern Glieder miteinander multiplicirt. Eö ist nemlich vermöge derTabelle
Hamb. Fuß: Lübeck.Fuß — 127^ : 129^,also 127 Lübeck. Friß — 129 Hamb. Fuß: (176 §.)und wenn man die ReduetionSzahl habe>r will,i Lübeck. Fuß — 442 Hamb. Fuß»der r Hamb. Fuß — Lübeck. Fuß
UebrigcnS ist nicht undienlich, hier zu bemerken,daß alle kleinere Längenmaasse der alten Griechen und
T 2 Römer,