Z2O Anfangsgründe der Rechenkunst.
der ReductionSzahl multiplicirt werden, so erhalt, man den Reducrionsjatz, und derselbe dient vor-nemlich, alle Rechnungöfragen dieser Art in einenbequemen Ansatz nach der Regel Detri zu bringen, sodaß in den beyden ersten Stellen des Ansatzes keinBruch zu stehen kommt. ,
251 §.
Der Reductionssatz giebt das Verhältniß zweyeran sich gleichartiger Grössen an, die nur bey unglei-cher Größe verschiedene Rahmen haben. Sind 6 WlHamb. Ell. — z Brab. Ellen, so ist das Verhält- ^niß der Hainb. Elle : Brab. Elle —5:6; und ^ Wumgekehrt, wenn inan sonst wüste, es verhalte sichdie Hamb. Elle : Brab. Elle — z : 6; ldmzmso gäbe das den Reductionssatz 5 Brab. Ellen — 6 bm,Hamb. Ellen. (, 76 tz.) Zn der Mathematik und ^»i'Naturlehre ist es vorzüglich interessant, die Verhält-nisse der mancherley in verschiedenen Ländern übli- Eimücchen Längenmaaße und Gewichte unter einander zukennen; so wie es für die Kaufmännische Rechen- Mkunst interessant ist, die Verhältnisse der mancherley chnMünzen gegen einander zu kennen, die in verschie-denen Ländern lind Handelsplätzen üblich sind. Die Dm,Gründe der Münzvergleichungsrechnungen sind inmeines Bruders oben im 242 §. schon angeführten HRechenkunst, im ^ und Abschnitt der ßiU// Abtheilunrz so gut aus einander gesetzt, daß der ^Vortrag jeden befriedigen wird, der Vergnügen dar-an findet, oder sonst genöthiget ist, sich in Rechnungen Hx,dieser Art zu über«. Hier werde ich noch vornemlichzunr Gebrauch in der Mathematik und Naturlehredie Gründe der Maaß- und GewichtsvergleichungS-Rechnung Vorträgen.
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