zi6 Anfangsgründe der Rechenkunst.
macht, rind man wollte ein andermahl mehr oderweniger Mittelwein zu eben dem Preise machen; sokönnte man leicht nach der Vermischllngsrcgel( 946 §.) finden, wieviel Maaß von jeder Art in dieVermischung gebracht werden müste, um den ver-langten Mittelwein zu erhalten: denn das Verhält-niß der Theile b-1: bl wäre gegeben. Wenn dage-gen das Verhältnis; der Theile noch nicht bekannt,statt dessen aber mit den Preisen des bessern undschlechtem Weins, auch der Mittelpreis gegebenwäre: so müste man vorher suchen, wieviel Maaßdes bessern mit so und soviel Maaß des schlechtemWeins vermischt werden müssen, um einen Wein zudem verlangten Mittelpreise zuwege zu bringen.Diese Schlüsse finden in vielen andern Fällen ihreAnwendung, weil man auch Metalle und sonst man-cherlei) andre Massen von verschiedenem Gehalt un-ter einander mischen kann, um eine Masse von einemverlangten Mittelgehalt zuwege zu bringen. DieRegel, nach welcher man alsdenn rechnen muß, umdas Verhältniß der Menge der Massen des bessernund schlechtem Gehalts zu finden, welche nach derVermischung einer Masse des verlangten Mittelge-haltS zuwege bringen, heißt die Alligacionsregel.
Wenn die Buchstaben bvl, bl, dieselbeBedeutung, wie im vor. H. behalten, und der gegebe-
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ne Mittelpreis — m gesetzt wird; so ist ——--
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— M, also bl. /? 4 - bl. 2 — bl . M ch bl. M, linddaraus folgt
bl/, — bl',, — bl. W —bl. Loder bL(/i — m) — bl(m — 2)
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