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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
306
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zv6 Anfangsgründe der Rechenkunst. .

Eine andre Art hieher gehöriger Rechnungsfra-gen ist folgende; Man weis die einjährige Zinse ei-nes Capitals, und will wissen

1. ) entweder, wie hoch die Zinse in längerer oderkürzerer Zeit als Jahresfrist anläuft?

2. ) oder, wie lange das Capital stehen muß, da-mit die Zinse bis auf eine gegebene Summe ange-schwollen sey?

Aber auch diese sind so leicht aufzulösen, daß eskaum eines Ansatzes nach der Regel Detri bedarf.Im ersten Fall wird die einjährige Zinse mit der ge-gebenen Zahl von Jahren multiplicirt, und im an-dern Fall wird die gegebene Summe mit der einjäh-rigen Zinse dividirt. Denn indessen von einemZinßtragenden Capital in mehrcrn nach einander fol-genden Jahren die Zinsen nicht sind bezahlt worden,und die Frage wird so vorgelegt: wie hoch nachVcrlaufso und jo vieler Zeit die ganze Sum-me an Capital und Zinsen angcwachscn sey?so treten zwey verschiedene Fälle ein, wovon jederauf eine eigene Auflösung der Frage leitet.

244 §.

An sich wächst jedes Capital, wenn am Endeeines jeden Jahres einjährige Zinsen hinzu kommen,

Aus loo werdenbey 6 Zinsen

in arithmetischer Proportion,bey 5 pC. Zinseni Jahr 105 m

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