274 Atifangsgründe der Rechenkunst.
damit zu vergleichen, das einfache Verhältnißheissen.
225 §.
Jede Reihe von Logarithmen mit ihren zugehöri-gen Zahlen, die aus einem angenommenen Vörhalt-niß ihren Ursprung hat, heißt ein Logarichmi-sches System; die Zahl, deren Logarithme — igesetzt ist, Heist die öaA- des Systems, und ihrVerhältniß zur Einheit kann auch Vas Fundamen-tal-Verhältniß des Systems heissen. Aendertman die bsiin oes Systems, so wird dadurch dasganze Logarithmen - System geändert.
In eincrley Logarithmen-System gehö-ren gleiche Logarithmen zu gleickcn Verhält-nissen: denn gleiche Verhältnisse sind auch gegendas Fundamentalverhältniß des Systems gleich groß,und lassen sich entweder aus dem Grundverhältnißselbst, oder einerley aliguoten Theil desselben gleichvielgzahl genommen zusammen setzen. Demnachmüssen die Zahlen gleich seyn, welche die Grösse die-ser Verhältnisse gegen das Grundverhältniß aus-drücken.
Zu gleichen Logarithmen gehören Ln ei-ncrley System auch gleiche Verhältnisse, dennwenn zwey Verhältnisse gleiche Logarithmen haben,so sind sie gegen das Grundverhältniß des Systemsgleichgroß, also müssen sie auch für sich gleichgroßseyn.
In einerley Logarirhmen-System gehörenalso auch gleiche Logarithmen zu gleichenZahlen, und gleiche Zahlen zu gleichen Lo-garithmen.
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226 §.