i6r Anfangsgründe der Rechenkunst.
versehen, wenn man sich mit den mannigfaltigenGewerben und Handthierungen des gemeinen Lebensbekannt macht, und einige dieser Kenntnisse habensich so nothwendig gemacht, daß fast niemand dersel-den entbehren kann; daher man auch unvermerkt beyden täglichen Geschäften des gemeinen Lebens davonwenigstens einigermaßen unterrichtet wird. Es ge-hören hieher vorzüglich die Werthe der Münzen, dieverschiedene Beschaffenheit der Maasse, der Gewichte,»nd dergleichen mehr, und man kann ohne alle weite-re Schwierigkeit die bisher vorgetragenen Rechnungs-regeln darauf anwenden: nur muß man wissen, inwie viele Theile eine Münze von einem bekannten Wer-the, ein bekanntes Maafi und Gewicht, u. s. f. gewöhn-lich eingetheilt wird, und was diese Theile für Nahmenführen. Diese Eintheilungen und Nahmen sind völ-lig willkührlich, und eben daher ist die grosse Ver-schiedenheit entstanden, die hiebei) obwaltet. Beyden folgenden E,rempeln werden die nachstehendenEintheilungen gebraucht werden. Ein Thaler gilt24 Groschen, und ein Groschen 12 Pfennige. EinCentner hält n o Pfund, ein Pfund 16 Unzen, eineUnze 8 Drachmen, eine Drachma z Scrupel, einScrupel 20 Gran. Eine Ruthe hat 12 Fuß, einFuß r 2 Zoll, ein Zoll i2 Linien, eine Linie 12 Scru-pel. Weil es beym Rechnen weit bequemer ist; sotheilendie Mathematiker die Maaße gern in 10 Theile,und rechnen 1 c> Fuß auf eine Ruthe, 1 c> Zoll auf ei-nen Fuß, 10 Linien auf einen Zoll, und io Scru-pel auf eine Linie.
iZ4 §.
Man ist nicht gewohnt, eine Summe Geldes inlauter Pfennigen, oder Groschen auszudrücken, so
wie
B
B
P-
«sei'
u.s>
MS.
lÄ
Kr
kz
Ri