I4O Anfangsgründe der Rechenkunst.
als nach dem Comma Ziffern folgen, deren im ge-genwärtigen Fall sieben scyn würden. Also ergiebtsich von selbst, daß diese Zahl eben so viel sey, als2 4 -j-^ 4 vKZK. Das Comma steht wenn man denNenner weg laßt, allemahl bei) der Ziffer, welche dieEiner bedeutet. Man stehet leicht, daß die Wertheder Ziffern, welche nach dem Comma gegen die rechteHand zu folgen, nach eben dem Decimal-GeseH ab-nehmen, nach welchem die Werthe der Ziffern wach-sen, die von dem Ort der Einer gegen die Linke fortge-hen. Jede gegen die rechte Hand folgende Ziffer hateinen zchnmahl kleinern Werth, als sie in der nächstvorhergehenden Stelle würde gehabt haben. So be-deutet jede Ziffer nach dem Ort der Einer,in der ersten Stelle Zehnkheile,
in der zweyten - Hunderttheile,
in der dritten - Tausendtheile n. s. f.
von der Einheit. Man nehme nur die letzte Zahlzum Exempel, so ergiebt sich die Richtigkeit folgen-der Ausdrücke von selbst.
24,5 — 24-^
24,57 — 24^0 — 24 -i- 4 -
24 ,5 7 2 — 24 — 24 ch ch ff- 1 °^ oF
u. s.f.
Es zerlegen sich demnach solche Brüche von selbst insolche Theile, deren Zahler einfache Ziffern, und derenNenner folgende Zahlen sind: io, i oo, i ooo,i sooc>u. s. f. so daß jeder folgende Nenner zehnmahl grösser,als der vorhergehende ist. Man nennt sie Aecimal-Brüche.
7 1g H.
Es lassen sich demnach die Ziffern, woraus einDecimal-Bruch besteht, auf ähnliche Art, wie die
Ziffern