i22 Anfangsgründe der Rechenkunst.
durch 2 kheilen, ihre Halste nehmen: eine Grössemahl nehmen, oder sie durch z theilen, u. s. stWeil nun bey ganzen Zahlen die Redensart: eineGrösse »mahl nehmen, so viel Heist, als sie mit derganzen Zahl» multipliciren; so nennt man das auchmit einem Bruch von der Art, wie u. s. f.
niultipliciren, wenn man das Multiplicandum ei-gentlich mit der ganzen Zahl z, 4, 5, u. s. st thei-len soll. Eben so bedeutet die Redensart: eine Grösse^ mahl nehmen, eigentlich dies: man soll einDrittheil derselben 2 mahl nehmen. Wenn also^ mahl nehmen eigentlich durch z theilen Heist; so ist4 mahl nehmen so viel, als durch z theilen, und washeraus kommt, mit 2 multipliciren; und -Z- mahlnehmen Heist durch 8 theilen, und was heraus kommt,mit 5 multipliciren.
Bey der Multiplication mit einer ganzen Zahl isti im Mulciplicator so vielmahl enthalten, als dasMultiplicandum im Product, und das Product istso viel mahl grösser, als das Multiplicandum. Beyder Multiplication mit einem Bruch ist derjenige ali-quote Theil der Einheit, welchen des MultiplikatorsNenner anzeigt, im Multiplikator so vielmahl ent-halten, als ein ähnlicher aliquoter Theil des Multi-plicandi im Product; und wenn der Multiplikatorein eigentlicher Bruch ist, so ist das Product kleiner,als das Multiplicandum. Die Bezeichnung bleibtebenso, wie im zi §; denn dies Verfahren ist einewahre Multip'ication, nicht des Multiplican-di selbst, sondern desjenigen Tcheils davon, derdes Multiplikators Nenner angiebt. Uebri-genS sind eben die Redensarten gewöhnlich, wiein dem Fall, wenn der Multiplikator eine ganze Zahl
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