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6g Anfangsgründe der Rechenkunst.
Wenn der Divisor zwar eine einfache Ziffer ist, >aber an derselben Nullen hängen, und am Ende des ^Dividendi befinden sich eben so viele, oder mehrere ^nach einander; so last man in beyden so viel weg, als ,im Divisor stehen, und kann übrigens nach den Re- >geln des vorigen §. verfahren ( ; 6. 5 7 §. ) i
60. §.
Das Dividendum sowol-l, als der Divisorfind zusnnin'.ei'.Iestlzrc Zistern, jedoct) ist derDivisor kleiner, als das Dividendum: mansoll den (Quotienten finden.
Aufl. I. Lall. Wenn beyde gegebene Zahlengleichviel Ziffern haben, so kann die höchste Zif-fer des Divisors nicht grösser seyn, als die höchsteZiffer des Dividendi: denn widrigenfalls wäre derDivisor selbst grösser, als das Dividendum, undvon dem Fall ist jetzt die Rede nicht. Demnach sucheman anfangs den Quotienten eben so, als wenn inbeyden Zahlen alle nach der höchsten folgende ZiffernNullen wären. Weil aber solchergestalt der Divisorkleiner angenommen wird, als er würklich ist; sokann dies Verfahren den Quotienten zu groß geben.Ob dieser Fall eintreffe oder nicht, das zeigt sich gleichdurch die schon bekannte Probe, wenn man nun denganzen Divisor mit dem Quotienten multiplicirt.Denn wird dies Product grösser, als das Dividen-dum; so muß man so lange den Quotienten um Einsvermindern, blS das erwähnte Product entwedereben so groß, oder kleiner als das Dividendum heraus-kommt. Im letzten Fall zieht man dies Productvom Dividendo ab, da dann der Rest kleiner als derDivisor seyn muß, weil sonst der Quotient zu klein
ange-