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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
Seite
58
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K8 Anfangsgründe der Rechenkunst.

Wenn man richtig verfährt, so muß nothwendig diehöchste Ziffer deö ersten Restes kleiner als der Divi-sor, mithin der zweyte Theil des Quotienten kleinerals i o seyn. Allemahl also ist der erste Theil desQuotienten eine Ziffer, die zu den Zehnern gehört,so wie der zweyte Theil eine Ziffer ist, die Einerbezeichnet.

55 §.

Wenn die gegebenen Zahlen noch Ziffern voneben der Art sind, wie im vorigen §., dem Dividendoaber Nullen beygefügt sind; so findet man den Quo-tienten aus folgende Art: Ohne die Nullen anfangsin Betrachtung zu ziehen, dividirt man die Ziffernin einander, wie im vorigen §. Dafern nun derDivisor im Dividendo ausgeht, also der gefundeneQuotient eine ganze Zahl, ohne angehangten Bruch,ist; so hangt man an demselben so viele Nullen, alsdem Dividendo beygefügt waren. Auf diese Art rech-net man leicht folgende Exempel.

24000s 560200

6) j4ooo 7

Lgooos 560000

pH

»

L

-4

80000

sch

k,!I

«

Wenn dagegen der Divisor im Dividendo nichtaufgeht; so kann man ebenfalls, ohne Rücksicht aufdie Nullen, den Theil des Quotienten, welcher eilteganze Zahl wird, nach der II. III. oder Vlcen Regeldes 5 4 §. suchen. Diesem fügt man so viele Nullenbey, als am Dividendo hangen. Hierauf multipli-cirt man denselben in den Divisor, und subtrahirtdas Product vom Dividendo, da denn der Rest nochebenfalls mit eben demselben Divisore dividirt werden

muß.