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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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44 Anfangsgrunde der Rechenkunst.

Es ist klar, daß statt des Products, so eine Zifferdieser Ordnung in das Multiplicandum multiplicirtgeben würde, hier lauter Nullen hingeschrieben werdenmüsten. Weil diese nun die Summe nicht ändern;so braucht man sie nicht hinzusehen: man rückt stattdessen nur das Product in die nächstfolgende Ziffer desMultiplicators um eine Classe weiter gegen die linkeHand, weil diese Ziffer nun um zwey Ordnungen hö-her ist, als die vorige war. Folgten mehrere Nullenim Multiplicator nach einander; so kann man sie auseben dieser Ursache allemahl übergehen, nur muß als-denn das Product, welches die nach den Nullen fol-gende Ziffer giebt, um so viele Classen gegen die linkeHand gerückt werden, als Nullen nach einanderfolgen.

Daß man gerade mit der niedrigsten Ziffer imMultiplicator die Multiplication aufange, und nachund nach zu den nächsthöher« sortgehe, ist eben nichtnothwendig: genug wenn man nur das ganze Multi-plicandum mit allen Theilen des Multiplicators mul-tiplicirt, und hiernächst alle einzelne Products richtigsummirt. Man kann in umgekehrter Ordnung mitder höchsten Ziffer des Multiplicators anfangen, undnach und nach zu den nächstniedrigen fortgehen, wieim folgenden Erempel.

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