4d Anfangsgründe der Rechenkunst.
Erfinder der pyrhaIvristhe Rechentisch, (ab-icu;k^liia^oricus.
37 §-
Bestehet das Multiplicanduni aus mehrern Thei-len, und man nimmt jeden Theil so vielmahl, alsder Mulciplicator Eins enthält; so ist dies eben so- !viel, als wenn man das ganze Multiplicandum eben tso vielmahl genommen Härte. Demnach muß dieSumme jener einzelnen Producte mit dem letztemganzen Product einerlei) seyn. So erhellet, daß(Z ch 5) ^4 — styn müsse; so wie
( 7 -b 8 -i- 54 -Z-i- 6 )x 9 — 7 x 94 - 8 x 9 -b 5^9-h Z x 9 4- 6 x 9.
Weil es gleichviel ist, wie groß die Theile desMultiplicandi sind, und weil auch der Multiplikatorjede ganze Zahl seyn kann; so nehme mau an, daßdie Buchstaben ä, 6, E, v, L, die Theile des Mul-tiplicandi bezeichnen, der Buchstab rr aber den Mul-tiplikator. Dies vorausgesetzt wird man verstehen,was ein Ausdruck dieser Art sagen wolle: (^ 4- li 4-XN — A xrrg-ll x » 4- 0 x rr 4- x,r 4- L x rr. Es ist der eben vorgetragene Satz stattder sonst gewöhnlichen Worte in allgemeine und kurzemathematische Zeichen eingekleidet.
38 . §.
Eine. Zahl wird mit 10 multiplicirt, wenn manzur Rechten eine Nulle anhängt. Man multiplicirtdiese Zahl mit r oo durch Hinzusetzung zweyer, »ntiQOO durch Hinzusetzung dreyer Nullen, u. s. f.Wenn man nämlich 4260 statt 426 schreibt, so wirddadurch derWerth jeder einzelnen Ziffer der Zahl 426zehnmahl grösser, (16 §.) mithin die Zahl 426 selbstzchmnahl grösser geinacht. ( 37 §.) Demnach wird
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