z3 Anfangsgründe der Rechenkunst.
Zahl mulkiplicirr wird, alb die kleinere: so istnoch um so mehr das erste producr grösser, >als das zweyre. :
Z6 §.
Es sind zwo durch einfache Ziffern ausge,drückte Zahlen gegeben, man soll eine mir derandern mulripliciren.
Aust Man schreibe das Multiplicandum so viel-mahl unter sich selbst, als der Multiplikator Einsenthalt, und suche die Summe nach dem 2g.§.: soist diese Summe mit dem Product beyder Zahlen ineinander einerley. Es dienet einigermaßen zur Ver-kürzung der Rechnung, wenn mau die gröste von denbeyden Zahlen für das Multiplicandum nimmt, dacs einerley ist, welche von beyden dafür gehalten wird( zZ §.) Allein dies Verfahren würde doch in derFolge zu weitlauftig seyn; also ist es am besten, einfür allemahl alle mögliche Produkte zu suchen, dieheraus kommen können, wenn die Faktoren einfacheZiffern sind, und diese Produkte etwa in eine Tabellezu bringen, daraus man sie jedes mahl leicht heraus-nehmen kann. Diese Tabelle ergiebt sich von selbst,wenn man die Ziffern von i bis y nach einander hin-schreibt, und darunter ihre ciupla seht, die man er-halt, wenn man jede zu sich selbst addirt. Unter die-sen ch-piiz seht man die cripb,, indem man jede Zahlzu ihrem cstiplo addirt, und unter diesen wieder diequachnpla, indem man jede Zahl zu ihrem triplo ad-dirt, u. s. f. bis man auf die noiicnipla^ommt. Soentsteht folgende Tabelle, die man der Bequemlich-keit halber in Facher eintheilen kann, sS daß jedesProduet sein eigenes Fach bekommt. Auf die Artwird der eineFactor dieses Products gerade über dem-