!4 Anfangsgründe der Rechenkunst.
,6 §.
Rechnet man also die Stellen von der rechten ge--,Zen die linke Hand: so bedeutet die Ziffer i
in der ersten Stelle
Eins
und man schreibt
i
- zweyten -
zehn
IO
- - dritten -
hundert
IVQ
- vierten -
tausend
IOOQ
- fünften -
zehntausend
loooo
- - sechsten -
hunderttausend
IOOOOO
-> - siebenden-
eine Million
I0OOOOO
- - achten -
zehn Millionen
IO00OOOO
Hieraus ist leicht gbzunehmen, wie es mit denübrigen Ziffern nach eben der Regel zu halten sey.Stünde die Ziffer 2 allenthalben da, wo die Zifferr steht; so waren ihre Werthe diese: zwei), zwanzig,zweyhundert; zweykausend; zwanzigtausend; zwey-hunderttausend; zwey Millionen; zwanzig Millionen.Es bestehen demnach alle zusammengesehte Ziffernans einsamen Ziffern verschiedener Ordnun-gen. Die Ziffern in der ersten Stelle bedeuten ein-fache Einheiten. Die Ziffern in der zweytcn Stelleoder der ersten nach den Einern, bedeuten zehnfacheEinheiten, und gehören zur ersten Decimal-Ord-nung. Eben so gehören die Ziffern in der drittenStelle, oder der zweyten nach den Einern, zur zwei-ten Dreimal - Ordnung u. s. w. allemahl von derRechten gegen die Linke gerechnet.
r? §.
Vermnthlich hat man Anfangs auch die geschrie-benen Ziffern von der Rechten gegen die Linke zu ge-lesen: denn die meisten Morgenländer sind überhauptgewohnt gewesen so zu schreiben, und die gewöhnliche
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