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1 (1780) Die Rechenkunst, Geometrie und ebene Trigonometrie
Entstehung
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i2 Anfangsgründe der Rechenkunst.

schiedenen Methoden werden erklärt werden, wieman aus gegebenen Grössen andre finden kann, dieman in der Rechenkunst zuerst auf die Zahlen anwen-det. Der deutsche Nähme dieser Wissenschaft ist vondem Wort: rechnen, hergenommen, welches so vielheißt, als aus bekannten Zahlen andre unbekanntevermittelst eigener dazu geschickter Zeichen finden, sodaß durch eine regelmässige Zusammenordnungund Veränderung dieser Zeichen nicht eigentlichdie gesuchte Zahl selbst, sondern ebenfalls ein Zei-chen gefunden wird, das die gesuchte Zahl an-giebt. Diese Zeichen werden Ziffern genannt, undman seht sie alle aus zehn einfachen Ziffern zusam-men, deren Bedeutung einem Jeden von Jugendauf bekannt wird, der es lernt, wie man die ausge-sprochenen Worte in Schriften bezeichnet. Es findfolgende: r. 2. z. 4. 5. 6. 7. 8. 9. o.

Das Zeichen o ist eigentlich das Zeichen einer lee-ren Stelle, die vermöge des Gesetzes, nach welchemman eine Ziffer zusammensetzt, keine von den übri-gen einfachen Ziffern einnehmen kann.

r; §.

Die Art, wie aus diesen einfachen Ziffern alleübrige zusammengesetzt werden, lernt man am bestenverstehen, wenn man auf folgende Umstände acht hat,welche beym gewöhnlichen zählen beobachtet werden.Man zählet fort von Eins bis zehn, und fängt so-dann wieder von forne an zu zahlen, da denn die er-sten zehn Zahlen ihre eigenen Nahmen haben. Nunzählt man weiter Eins und zehn,zwey und zehn,welche Ausdrücke verkürzt in unsrer Sprache so lau-ten:

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