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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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3095-3096
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haß ersterer Platz eigentlich Xystus, derandere aber Xystum geheissen habe, wel-chen letzten denn die Griechen nfifanl-2* nannten, weil man rings um selbi-gen herum gehen kunte b). s. Xystus.

a) Victruv. üb. V. c. //.

b) Voff Etymol. in Xystus.

XYSTVS war ein bedeckter Ort,wo sich die Ringer im Winter überen,wie Xystum , wo solches im Sommerbey gutem Wetter unter dem freyenHimmel geschahe, welche Xysta aberdennoch auch ingemein mit schönenBäumen, sonderlich doch Maßholdernoder klarams umsetzet waren, um so-wohl den Platz annehmlich zu machen,als auch wider die Sonne Schaltenzu geben a); wiewohl die Griechen bey-de Wörter nicht so, wie die Lateinerunterschieden b). Jmmittelst hattenaber die Römer dergleichen ingemeinmit auf ihren Land-Güthern c), ob siegleich nicht sowohl für die Ringer, als

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für sie selbst dieneren, beym Epatzier-gehen darinne auch von ernsthaftenDingen zu handeln st). Zu Jerusa-lem befand sich dergleichen Xystus auch,den man für einen Porticum angiebet,durch den man von dem Pallaste desLand - Pflegers auf die Burg Anto-niam, und von dieser in den Tempelkommen können, auf den auch PilatusChristum den Jüden, nach der Geiste,lung vorgestellet e) ; Herodes Agrip.pa auch eine schöne Rede gehalten, unddas Volck zum Gehorsam gegen dieRömer ermähnet haben soll f).

a) Mercurial. Gymnast. lib, I. c. p,

b) Victruv. üb. V. c. u.

c) Sueton. August, c, 72. Plin. lib, IIEpist. /7. lib. V. Epist. 6.

st) Cic. de Clar. Orat. c. 3. Casaub.ad Sueton. I. c.

e) Io. XVI11I, 4.

() Ioseph. ap. Mirum Lex-, Antiati.

Bibi, m Xystus.

^ABOTVS, f. Sabotus.

Z A H A B H heist eigentlich zwarnur so viel , als Gold, war aber docheine Jüdische Müntze von Golde, undzwar, da es eine Regel seyn soll, daß,wo in der Schrift Gold mit einer Zahlgesetzet wird, allemahl Sekel von Gol-de verstanden werden, muß auch die-ses Zababb dergleichen güldenen Se-kel bedeuten a). Es galt aber eingüldener Sekel 12 mahl fo viel, alsein silberner, und, da dieser unsersGeldes i2 Groschen machte, muß eingüldener 6 Thaler gegolten haben b).Diesem nach waren die 1700 SekelGoldes lud. VIII, 26 an Golde 10200Thaler, und, da David dem Arnanfür die Tenne 600 Sekel gegeben e),und anderweits nur ;o Sekel gedachtwerden st), will man hieselbst güldeneSekel verstehen, die eben so viel als.600 silberne gemacht hatten e), nur

daß gleichwohl am letzten Orte klar ste-het : Also kaussre David die Tenneund da» Rind um 50 Sekel Silsder«, daher noch auf eine andere Ver-einigung beyder Stellen zu dencken seynwird.

a) Goodwin. Most tstf Aar. lib. VI.c. p. §. /6.

b) Villalpand Alcasar. ap. Bene-nn. deMenstur. ist?ander. P. l. inSiclus.

c) 1 Chron. XXI, 23.

st) iSam. XXIIII, 24.

e) Beuerin. I c.

Zancae, f.Tzangae.

ZATRIC 1 VM, Gr. zirp,'*,.»,ist bey den neuern Griechen nichts an-ders, als das Sckacli - Spiel, und,wie dieses zuerst von den Persern her-

gekoin-