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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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3093-3094
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3093 A 1 L.

4. den 7 eben solches Monats vonden Nachkommen Ionadab , desRechabiten.

, den 10 dico von den Nachkommen3 Senaa , aus dem Stamme Ben-jamin.

6. den 15 dico von den NachkommenSät thu al. Sathuel , aus demStamm Iuda, und mit ihnen diePriester, "Leviten, Proselyken, Ne-thinim, und den Jsraeliten, soihren Stamm nicht anzeigen tun-ten.

7. den 20 dico von den NachkommenPachat Moab, aus dem StammeIuda.

z. den 20 des Monats LIuI von denNachkommen Adln , aus demStamme Juda, und

9. den i des Monats Tebeth, wie-der von den Nachkommen Pa-nsch a).

Es geschahe mithin nicht von allen Ju-den, wie Iosephus will b); sondern nurvon einigen Familien, die anbey zu Je-rusalem wohnen musten c). Ehe sie aberhinaus giengen, brachten sie erst einNrand- Opfer, und war icderman da-bey frölig, vornehmlich das letzkemahl,weil damit der Tempel abermahl mitHoltze auf ein ganges Jahr versorgetwar d). Ob aber wohl unter, demersten Tempel das Holtz auch herzu ge-schast werden müssen, so ist es dochnur unter dem andern. als ein Fest ge-feyert worden, welches sich auf blebem.X, 34 gründet. Fiel solches Fest in-dessen auf den Sabbath, so wurde esbis folgenden Tag verschoben e).

a) Reland. Antiqu. Vet.IIebr. P. IIII.C - Q . §. 7.

b) De B. I. lib, II. c. 3/.

c) Cuneus de Rep. Hehr. lib. II.

cap. /3.

d) Lund. lud. Heiligtb. lib. V. c. 28.n. 7.

e ) Iken. Antiqu. Hebv. P. I. cap. /2.§- 39 -

X Y S 3094

XYNOECIA, Gr.evwkU, warein Fest zu Athen, welches jährlich derMineru* zu Ehren gefeyert wurde, zumAndcncken, daß Tbeleu; die Atheisten-ser, welche vor ihm in lauter kleinenFlecken zerstreuet herum' wohneten, de-ren jeder seinen Magistrat hatte undgleichsam eine besondere Republic aus-machte, dahin brachte, daß sie Athenihren gemeinschaftlichen Ort seyn liessen,wo sie zusamme kamen, und ihre Con-tribution zu Erhaltung des gemeinenWesens abgaben, allein auch ihr Rechtholten, und also ein einiges gemeinesWesen ausmachten.

Thucyd. lib. II. p. m. 128.

XYSTARCHA war der Aufse-her und vireüor über einen Xystum ,und sich darinne befindliche Ringer a).Er unterwies eben nicht andere, befahlaber doch was geschehen solle, sahe zu,was «in ieder machte, und theilet« auchdenen ihre Belohnung aus, die sich wohlhielten. Es war eine so gar geringeCharge eben nicht, daruin,weil er seinenPurpur trug, und anbey das lus virgahatte b); er behielt auch dieses AmtZeit Lebens, wenn er sich wohl verdientmachte c), und folgeren ihm auch seineSohne darinne nach, wenn sie andersauch oder waren,

dergleichen er für sich auch seyn mu-ste. Indessen stund er doch bey denGriechen allein dem Xysto vor, so einTheil des Gymnasii war, dem gantzenGymnasio über der Gymnafiarcba ; inItalien aber war Xystarcha eben soviel, als dort der Gymnafiarcba d).

a) Tertull. ad Martyr, c. 3.

b) Ammian. lib. XXL c. /.

c) Inscript. vet. ap. Pitisc, in Xy«starcha.

d) Van Dale ap. Pitisc. 1 . c.

XYSTICI waren die Ringer, wel-che sich im Winter unter dem Dache indem Xysto übeten, wovon sie auch denNahmen haben, im Sommer aber beygutem Wetter, unter dem freyen Him-mel a) , wiewohl man doch auch will.