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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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3091-3092
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XANTHIMIAS, Gr.war ein Wurf mit den Würfeln, vondem aber mehr auch nicht, als der Nah-me, und denn auch dieser noch nicht völ-lig gnug bekannt ist.

Hesych. ap. Senftileb. de Älen Vet.c. VII 1 I. §. 30.

XENIA, Gr. r £ '«, waren aller-hand Gefchcncke, welche man seinen ge-habten Gasten entweder nach Hausenachschickte, oder sie ihnen auch gleichnoch bey ihrem Daseyn zustellcte a).Sie bestunden in jungen Hünern, Kohl,Sallat, Eyern, Obste und dergleichenLand- und Garten- Sachen l>). Jedochwurden auch andere Geschencke unterdiesen Nahmen verstanden, insonderheitwie solche die /edvocacen von ihren Cli-euren c), oder auch die Stathaltervon ihren Landschaften sich geben lies-sen, allein wider Recht und Verbot 6);werden indessen aber unrecht mit denStrenis vermenget, als die nur zumNeuen Jahre gegeben wurden e).

a) Farnab. ad Martia!. Tit. lib. XIII.<& Kipping. Antiqu. Rom. lib.IIII.

C. 3

b) Victruv. lib. VI. c. g.

c) Plin. lib. V. Epist. 14.

d) L. 6 . ff. de Off. Proconf.

e) Dempster. ad Rofin. lib. I. c. 13.p. 30.

XENIVS war ein Beynahme desIouis, dem endlich auch der Tempel aufdem Berge Garizim gewidmet wurde,f. Lex. Mythol. in Xenius, supraTemplum Garizim.

XEROPHAGIA, Gr. T,war in der Griechischen Kirche, wenndie Münche nichts, als trockene Sa-chen assen und selten etwas Wein dar-zu truncken, oder auch sich gar nur mitBrodt und Wassr behalfen a). We-nigstens sonderten sie alles Fleisch undsaftige Dinge von den Speisen ab, sogar, daß sie auch kein dergleichen Obstassen, damit sie nichts Wem- maßigeS

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essen oder trinckcn möchten, mithin aberauch nicht einmal badeten b).

a) Frcfn. Gloff.Gr. in ZigiQxylx.

b) Tertull. de leimt. c. 1.

X E S T E S, Gr. sir«, war ein Maaßbey den Juden, und soviel, als ein Kab,und der sechste Theil eines Satt. Esenthielt soviel als 24 Ener-Schalen a).Einige aber lesen auch fürund machen daraus einen Sextarium,der nur 6 Eyer-Schalen enthalten, undeinerley mit der Edräer Leg gewesen b),so am Weine 2p Nutzen, am Getreideaber 16 Untzen gewogen c); wogegennoch andere den s«V«> auch zu einemAtheniensischen Maasse machen, undLateinisch Sextarium geben, es aber somit andern vergleichen, daß es enthalte2 Cotylos, 8 Oxybapha, 12 Cyathos,120 Cochlearia, und sey der 72 Theileines Medimni 6).

a) Iken. Antiqu . Hehr. P. II. c. 8.§. 's-

b) Goodw. Mof. & Aar. lib. VI. c. 8.§. 27. Leigh. Crit. Sac. N. T. in

; Pritius Introd. in Leci. N-T. c. 42. §. 6.

c) Villalpand. ap. Hosmann, adPrit. I. c.

d) Pfeiffer. Antiqu. Gr. lib. II. c.57.

X Y L O P H O RIA, Gr.das ^oltz-Tragen, ^oltzs Zuführen,war ein Fest bey den Jüden, an wel-chem sie das Holtz zu den Opfern imTempel zuführeten. Es fiel solches desJahrs neunmahl ein, und wurde auchvon 9 besondern Familien das Holtzherbey geschaft, als

1. den 1 des Monats Nifan von denNachkommen Arach, aus demStamme luda.

2. den 2 des Monats Tamrnuz vonden Nachkommen Davids;

3. den 5 des Monats Ab von denNachkommen Parofib, aus demStamme Juda.

4. den