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gegessen oder auch selbst an Heyden ver-kaufst werden c). Sonst aber kunte einOpfer-Vieh 7z Fehler haben, als 50mit den Menschen gemein und 2z allein,weswegen es zwar nicht geopfert wer«den kunte, jedoch aber auch eben nichtunrein war d).
a) Iken. Antiqu. Hcbr. P. I. c. 10. §.8<
b) ld. ibid. c. /t. § 4.
c) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. III.e.<s.§. 7 .
d) lken. I. c. cap. /3. §. 9.
VITTA war eine Binde,womit die
Frauen die Haare zusame banden a), undfiel, vornehmlich auch von den Jungfernunterschieden b), mithin solche auch andem Lage ihrer Hochzeit zuerst umzubin-den pflegten c); doch trugen dergleichengleichwohl auch die Jungfern d), wo-bey doch dieser ihre Vitta nur einfach,der Weiber ihre aber doppelt waren e).Hingegen durften die Huren dergleichennicht tragen f); wohl aber hatten sieauch die Priester g ), und die Wahrsa-ger h), die aber doch beyderseits zu-gleich auch einen Lorbeer-oder Oel-Zweig-Krantz darbey auf dem Kopffe hatten,woran die Vier« mit angemacht wareni). So waren mit dergleichen auch dieStatuen der Götter gczieret k); die Al-tare 1 ) ; die Thüren der Tempel m);die Opfer - Thiere n). Allein es trugendergleichen auch die um Gnade bitten-den 0); hingegen aber wurden sie ab-gelegetimTrauren ?), waren aber, so-fern sie von dem Frauen-Zimmer ge-tragen wurden, auch wohl mit Perlenbesetzt q), sonst aber von Wolle r), undwird Vitta deutsch sonst ingemein eineHaube genannt; allein sofern unrecht,als es nur ein langer schmahler Streif,Band oderBinde war, dergleichen vonLeinwand auch wohl noch die Bauern-Jungfern über die Stirne um die Köpffebinden und die Zipfel oder Lemniscoshinten in den Nacken herunter hangenlassen.
a) Tibtill. lib. I. Eleg. 7.1». 73.
b) Plaut. Mit. Glor. Aft. III. Sc. t. v.196 . Virg. Aen. lib. VII. v. 403.
c) Propere, lib. JIII. EI. 3. v. /3.
d) Virg. Aen. lib. II. v. /08. Stat, A-cbiü. lib. I. v. 6a.
e) Propere, lib. IIII. EI. 12. v. 33. y a j itiijiMax üb. V. c. 11. Spanhem. adCal- V*?Um. Hymn. in Cer. v.
f) Terrull. de Cult.fccm. c. /2. . 0 ^
g) Seae. Theb.hb. V.v. 688- Tac .An. 0 ?
nal.lib. I. c. /7. Iuuenal. Sät. VI.v.p. _ ' Iß
h) Seae. lib. II. Silv. 1 . v. 26. ^ jti
i) Virg. Aen. lib. III. v. 80. Seae. Tbeb. JWlib. III. v. 466.
k) Virg. Georg. lib. II. v. /68.
l ) Virg. Ecl. VIII. v. 64.
m) Propere lib. llll. Et./o. v.26. -fäßt
n) Seae. Achill, lib. II. v. 300. Virg;
Aen. II. v. /36. "^(1
o) ld. ibid. lib. VII.v.236. Horat .lib.
III, Od. 14. v. f. i(|
p) Seae. hb. II. Silv. I. v. 26. g
q) Aristo ap. VJp. I.23. tf.de Attr. #
. i r $- u %- fei
r) Serv. ad Virg. I. c, 1
VI T v L A war die Göttin der Freu- ja 1 yde. s. Lex. Mytbol. in Vicula. Jedoch ,f.! maber war Vicula auch so viel als eineRalbe, oder junges annoch unbelegtes P"Rind, dergleichen sonderlich gern mit *5zu den Opfern genommen wurde.
Virg. Ecl. III. v. 77. & Alex. ab Alex. '7 1 1 (lib. III. c./2. W
VITVLVS, ein Salb, junger f»!8arr, befand sich bey vielen Jüdischen ?>Opfern mit a), und hiessen die bestendarzu die von Saron b). n-C
a) Reland. Antiqu. Vet. Hebr. P. III.
c. /, §. //. ■ GooJh'
b) Iken Antiqu. Hebr. P. I. c. /3. §. 7. t Weu
Vitulus Moßs , vasRalbMosc, heiß ßfo?./
das, welchesAaron. aufBetrieb derIs- ! 'Reg ^raeliten, in der Wüsten machte, biefe tuad.se,hernach um solches herum tantzeten, al- .folein auch bey nahe von GOtt dieser Ab- ^götterey wegen vertilget worden waren .Äxtin.a). Sie fielen aber auf die Gestalt ei-nes Kalbes, weil sie inEgyPten gesehen,daß man da den Apin unter der Gestalteines Ochsens zuMempbis,zuMomem- !^phis aber auch eine Kuh göttlich vcreh- <lhrete b), und muß man sich wundern,!.,wie zum wenigsten Aaron auf diese ^Thorheit gebracht werden können, essey denn, daß man glauben wolle, das w **Volck habe ihn so gut, als gezwungen, ^da er insonderheit das Geschmeide der
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