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aber hernach dergleichen sonderlich er«hoben aus Spanien b), aus Macedo-nicn c), aus Britannien d), aus Jlly.rien, Thracien, Sardinien u.a. bezwun-genen Landern.
si) Plin, H.N lib. XXXIII. c.4.
b) Liv. üb. XXXI l II. c. 21.
c) Id. Ub.XXXXV. c.iS.
d) Tac Agric. c. 12.
VeBigal pecorum war eine Abgabean Wehe, sonderlich für die KayscrlicheHofhaltung a), also musten z. E. die bu-caner Schweine, und die Brutier Rind-Vieh geben b), und das oft in solcherMenge, daß die Provintzen darbey nichtbestehen kuntcn,wie Samnio und Larn-panien widerfuhr c).
a) Vopifc. Prob. c. ,s.
b) Casiiod. Var. lib. XL Ep.39.
c) L.3. C. Tb. de Suar. pecorar. &Nov. /5.
VeBigal picariarum war eilt Pacht,den die Pacht.Leute für die Freyheitga>ben, das Hartz in den Wäldern zu scha-den, dergleichen Abgabe auch noch ietzoüblich ist.
Cic. Brüt. c. 22. Vlp. I. /7. ff. de Verb.signif.
VeBigal ex pontibus , der Brücken-Zoll. s. Pontorium.
VeBigal portorii, s. Portorium.
VeBigal Praetorium, s. Vectigal Ae-dilitium.
Vecligal rerum venalium war eineAccise oder Abgabe von allen Dingen,so zum Verkauff aufden Marckt gebrachtwurden a), welche sonst auch schlechthinVenalitium hiesse b).
a) L.2. Cod. de Veter.
b) L .4. Cod. de prox.sacr. Scritt.
VeBigal Salis, s. Salina.
VeBigalfiliquaticum, s Siliquaticum.
VeBigal pro Solo , s. Solarium.
VeBigal tirocinii will von einigen ge-nannt werden, wenn die Itnterlhanennach ihrem Vermögen junge Leute zuSoldaten stellen musten, da sie denn in-gemein untüchtige Putsche lieferten, dieOfficiers auch solche, wenn ein StückGeld darzu kam annahmen, und damitmachten, daß die Römische Militz, undletztens auch das gantze Reich zu Grün-be'gieng a). Da aber auch einer keinen
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Soldaten stellen wolte, oder kunte, gaber 25,30 bis 36 Solidos dafür b), rock- Soet° n ,cheö Geld aber auch angewendet wer-den mochte, daß es besser getaugel hätte.
a) Veget. lib.I. c. 7. jtfO“ 1 '
b) L. /?. C. Tb. t.jj. de Tiron. apud Vf
Pitifc. in Vectigal Tirocinii. 0 P
VeBigal Vini war eine Abgabe vom «.tWWeine, und zwar in natura, vermuthlich *>$0aber an die Kayserlichen Höfe, da esbieselbst üppig gnug zuzugehen anfieng. ,Besonders aber musten dergleichen die 'Jfcft/)
Provintzen geben, wo was gutes wuchs,als Campanicn a), Africa b), Panno. J.-Jif'.'nien c), und die bycladilchen Inseln d).
a) Symmach. lib. Villi 'Stai
b) L. vlt. §. 20. ff. de Munev. <igs Honor.
c) Claudian. Land. Stille, lib. II.v. 19g.
d) Columell de R. R. Präs. 1.
VeBigal pro Vmbra soll, nach einiger
Meynung, auch eine Abgabe gewesenseyn, die man für den Schatten von denMaßholder. Bäumen geben müssn a).Allein es kömmt damit auf einen Miß-Verstand des Plinii an, da er sagt, manbepflantze die Felder mit besagten Bäu-men um ihres Schattens willen, undgaben die Steuer davon b), nicht vonden Bäumen oder deren Schatten, son-dern von den Feldern, die man damitbesetzt, und bereits vorher mit der Ab-gabe beleget gewesen c).
a) Bulenger. Cuiac. Bergier. ap. Pi«tisc. in Vectigal pro Vmbra.
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b) Plin. H. N. lib. XII. c. /. M Uni
c) Burmsnn. ap. Pitifc. l.c. ' Efei,
VeBigal Vrince war eine Abgabe vom
Urine, die Vespasianus einführete a); ’um auf |
jedoch ist es nicht bekannt gnug, was esfür eine Bewandniß eigentsich damit ge- |>W. 4
habt habe. Einige rathen, daß die et- Mk,was geben müssen, die sich der in denengen Gaßgen stehenden Kübel zu ihrer ; tin,( c pErleichterung der Blase bedienet, alsdergleichen öffentlich unterhalten wur- ^ 'den b); allein so müste auch bey jede» ^solchen Kübel ein Einnehmer gestandenhaben, welches wohl ein schnödes Aemt- '
gen möchte gewesen seyn; andere hinge- _
gen wollen, daß die Fullones oder Wal-cker von dem Urine, den sie zu ihrer Ar-beit brauchen, etwas abgeben müssen,
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