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-9-; VAG
•Bis einem SBorfC eremodi-
cium h).
a) Sigon .deludiciis, lib.I.c.20.
b) Horat. üb. J. Serm. VIIII. v. 36.Plaut. Aul. AB. II. Sc.4. v.37.
c) Gell. lib. VII. c.t.
d) Liv. lib. III. c. 13.
e) L. 1. ff. de 'IransaB.
f) Sueton, Calig. c. 3g. Sigon. deludie, lib. I. c. 2/.
g) Suid. in *Epi?iw»j oim.
h) L. 4. ff. tit. 4. de minor.
V A GIN A, eine Scheide, war un-ter andern auch ein Behältniß, die Opf-fer-Mcsser dahinein zu thun, dergleicheneiner von den Victimariis oder Opfer-Schlächtern an einem Gürtel hangenhatte, und da alles bey den Römernkostbar seyn muste, glaubet man, daßsie zum wenigsten auch mit silbernenoder güldenen Packeln beschlagen ge-Wesen a). Indessen aber heist es auchein Behältniß oder Scheide eines De-gens, Dolchs, Sebels u.s f. dergleichenman wohl ehe, wie der Persische Königvarius, aus einem Edelgesteine hatte,wo doch Vagina & Gemma, nicht so Vielheist, als nur eine mit Edelgesteinen be-setzte Scheide b), dergleichen zu den Se-deln noch itzo Mode sind.
a) Stuck. ap. Pitisc. in Vagina.
b) Curt, lib. III. c.3. n.jg.
Vagulatio, s. Obuagulatio.
VALE! Gehab diel) wohl! war
ein Wort, womit man von einanderAbschied nahm a), seine Verachtung ge-gen einem bezeugete b,; einen Brief be-schloß c); auch wohl im Sterben voneinem Abschied nahm d); und wennman von eines Grabe bey dessen Beer-digung wieder zurück gieng e), jedochsagte man so dann auch wohl Aue #Vale! £); oder auch Salue ceternumaternumque vale! g) oder Salue supre-mum aternumque vale ! h) ; wie auch
wenn man nur bey eines Grabe vorbeygieng i).
a) Virg. Aen. lib. II. v. 78g. Suet.Aug. c. SS-
b) Serv. ad Virg. Aen XI. v.g8.
c) Ouid. Heroid. XXI. v.248.
d) Suet. Aug. c. 100. PJaut, Asm. AB.III. Sc.3. v. r6.
2924
e) Serv. ad Virg. Aen. lib. II. v. 64 s.
f) Catull. Carm. LXXXXVIUI.v. 7.
4
&
g) Virg. Aen. lib. XL v. 07.08. ff' f
h) Stat. ap. Emmeneff.adVirg. l.c, pf» 7
i) Claudel Salutat. Vet. ap. Pitisc.
in Vale. ifoljt 1 "'
Valeria Gens, s. Gens.
VALETVDINARIVM warein Ort wo man die Kraucken Hinschaff. ^ 'te und pflegen ließ, ein Siecken-Haus,Lrancke» s Stube, La;areth, derglei- t^Kchen die Reichen, so grosse Familien un- jjEterhielten, an ihren Häusern oder aufihren Land-Güthern mit hatten a). Sobefanden sich dergleichen auch in den La-gern mit b), worauf die Tribuni son-derlich die Aufsicht mit hatten c), dieFeldherren aber auch wohl selbst besuch» airf' 1ten d).
a) Sen. Epist. 27. delra lib. l.c. 16. -iiutt,®Columell. lib.XL c.t.
b) Veget, lib. II. c. /s.
c) Id. hb. III. c.2. ttftl
d) Vellej, lib. II. c. 114. Tac. Annal. | i(ilib. I. c. 71. Plin. Paneg. c. 13. c j M
VALLI waren Stämme von Bän« KJfcmen mit oben abgestutzten 2, 3 oder ptjuSamehr, allein wieder spiyig zugeschnitte- «hpi!neu Aesten,welche der Reihenach in die iM«aE rde gesetzt, und mit den abgestutzten jttVmAestern dicht in einander gefügel wur-den, daß niemand dadurch, noch auchdarüber kunte a). Man pflegte sie also ip^ rem rsonderlich um die Lager auf denaufge- ^,^1worfenen Wällen zu setzen b), daher sie ,, M „ {(denn auch die Soldaten, jeder deren 3oder 4, auch wohl bis 7 und noch mehr, jynebst seiner Bagage, mit sich tragen muste, ^ ^um bey Erfovern, sie alsofort zu ha- y .ben c). Sie musten mithin wohl etwas ^lang seyn, damit sie fest in die Erde ge- j (setzt werden kunten, und doch auch soweit heraus stunden, daß niemand nicht , nJ v ™über sie hinüber kunte d); allein eben so s' äl ®dicke oder starck können sie auch nicht ge- «Wesen seyn. weil sonst em Soldat deren A« eso viel nicht mit tragen können. In-dessen bedienten sich dergleichen Vallo- ( "ttlijrum auch schon die Griechen e), und ka- Atzmen sie auf gewisse Art unsern PalUfa-den oder auch Stnrmr^fählcn gleich,
und