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Joch gekommen, sodann z, höchstens bis5 Jahr alt. und endlich auch gantz überund über roth seyn, und nicht ein einigestveisses oder schwaches Haar mit haben,dergleichen aber denn auch im gelobtenLande besonders rar, und mithin sehrtheuer waren; dennoch aber aus demgemeinen Schatz-Kasten bezahlet werdenmusten, sie mochten auch kosten, was sieWolken. War dergleichen vorhanden,übergab man sie dem Hohenpriester, die-ser aber einem andern Priester, oder wieeinige wollen, besonders dem Sagan,oder seinem Stathalter, nachdem diesersich 7 Tage und Nachte in der Stein-Cammer im Tempel versperren lassen,damit er sich nicht etwan mitlerweileverunreinigte. Und weil mitlerweilemit sehr grossen Kosten eine wunderbareBrücke an dem Tempel bis hinüber aufdem Oelberg erbauet worden, führet« derSagan, oder wer der Priester war, dieKuh über solche dahin aus, nicht aberdurch die Stadt, weil etwas auf derGasse oder auch unter der Erde liegenmöge, wodurch die Kuh verunreinigetwerden können. Auf dem Oelberge wareine grosse Grube gegraben,und mit Hol-tze ausgefüllet, auf dieses legte man diegebundene Kuh mit dem Halse gegenMittag und mit dem Gesichte gegenAbend oder dem Tempel. Der Priestertrat so denn hinter ihren Kopf, daß erdas Gesicht auch gegen den Tempel keh-rete, schnitt ihr die Kehle ab, fing dasBlut mit einer Schale in der linckenHand auf, tunckte mit einem Finger derrechten Hand 7 mahl in solches undsprengete das daran hangende Blut ge-gen den Tempel, welches er aber jedesmahl vollend rein an der Schale abwi-schete, hicbcy demüthig, doch steiff gegendes Tempels Thüre sahe, als wozu, daßes füglich geschehen kunte, ein Theilüber das Thor Susan niedriger, als dieMauren desselben aclassen worden wa-ren, worüber er denn durch das Unter-Thor, und dasThor Nicanors dieThüredeS Tempels sehen kante. Wenn sol-ches Sprengen geschehen, wischte er dieFmger letztens an der Kuh selbst ab stiegvom Holtz Haussen he-unter, brennte ihnan, wobey ein andrer Priester der Kuh
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den Bauch aufschnitt, Cedern-Holtz,■ fvAsop und Scharlach auf die Kuh warf,und sie also mit Fleisch, Bein, Haut und ,Miste zu Asche verbrennen ließ. Indes- ^ftn waren die Priester unrein bis an den l ( fAbend, und, da ein reiner Mensch so.dann die Asche aufraffte, wurde er auchunrein bis an den Abend, die aufge-raffte Asche aber wurde an einem beson-dem Orte im Tempel aufgehoben, undsodann, wenn sich einer an einem Todten 'finiitverunreiniget hakte, und gern wiederrein werden wolle, daß er weiter in denTempel, als in den Vorhof derHeyden,kommen dürfe, würde etwas wenigesvon dieser Asche in flicssendes Wasser ge-than, wie eine Lauge daraus gemacht, ^und der Verunreinigte den dritten undwieder den siebenden Tag damit bespren-get, er damit wieder gercinigct, wenn er ^sich erst auch noch gebadet hatte. In-dessen wurde der, so ihn besprenget, auch t' yselbst wieder unrein bis an den Abend, 7!^da aber auch einer ohne solche Bespren-"gung wissentlich wieset in den Tempel fgieng, als er solle, wurde er gegeißelt,that er es aber unwissend , muste er ein ■Sünd-Opfer geben k). Was aber sol- r“®che rothe Kuh bedeutet habe, soll auch ® ™Salomon, nach der Jüden Vorgeben, y™ 1 'selbst nickt gewust haben l); allein wirwissen doch, daß sie ein Vorbild auf "rt,Christum, wie das Spreng Wasser auf '^Mlldessen Blut gewesen m). Wenn aberauch nicht mehr, als 9 solcher Kühe sol- ® h f<len verbrannt worden seyn, so lange das "ijmiff,Jüdische Wesen gebauter, und zwar dieerste unterMosen, die andereunrer demEsra, die ; und 4 unter dem Simeons tztiichluüo, die 5 und 6 unter dem Hoben-Priester Johanne, die 7 unter demLIie-hoenai, Die 8 unter dem (chanameele, ^ ^und die 9 unter dem lsmael, will sol- ^chcs andern nicht glaublich vorkam-men n). Geovftrt durfte sonst derglei- ^chen nicht werden, und daher war esauch kein rechtmäßiges Opfer, wenn .man die Kühe von wegen der Bundes- 5^Lade zu Belhsemes opferte 0). Jmmit- (| t . } itelst niuste auf göttlichem Befehl p) y 1 " 'noch eine andere besondere Ccrimonie 'j. s4 j<vorgenommen werden, wenn man einen jj/M.erschlagenen Menschen fand, linden