19' S
T Y M
T Z A
ryl 6 4 i
man den Kopf bedeckt und die Haare damit k), und im Kriege braucheten 6e^
«itsvtfrMtVId ft/Sf* C\ . . (M .4. ■ iv f. . . M * 1
zusamme halt f)
a) Varro de L.L. lib. VI. c.3.
b) Festus in Tutulum dicebant.
c) Kipping. Antiqu. Rom. lib. I. c. /2.§. 6. Struv. Antiqu. Rom. c. 12.p. SÖ4.
d) Val. Max. lib.I. c. 1.71.4.
e) Fulgent. Expos Serm. ant. §./4.
f) Salmas. ad Vopisci Aurelian. c. 4p.
Tybilenus, s. Tibilenus.
TYMPANISMVS war eine Art
der Tortur, da einer mit den Füssen festangebunden, mit einem andern Strickeaber an den Händen ausgedehnet, undgleichsam wie ein Trommel-Fell ausge>spannet, sodenn aber mit Riemen oderStecken geschlagen wurde, bis er be-kannte, was er solte a), und wurdeeiner, der dergleichen oftmahls ausge-standen, als zum Schertz, Tympanotri-ba genannt b). Allein es war auchselbst eine Todes-Strafe-, da einer beydergleichen Ausdehnung so lange ge-schlagen wurde, bis er die Seele aus-blies c).
a) Hebr.II, 3p. & Goodwin. Mos.
Aar. lib. V. c. 5. §. 11.
b) Flaut. Truc. Aß. II. Sc. 7. v. 4p.
c) 2 Maccab. VI, zo.
TYMPANVM war ein mustca-
lisches Instrument, von unten wie einKessel, jedoch nur von Holtze, und obenmit einem Leder überzogen, nach der Art,wie ietzo unsere Paucken von Kupfer,oder bey armen Mustcanten von Holtzeauch noch sind a). Man schlug sie miteiner Ruthe b), oder auch nur mit denHänden c), und brauchte sie sonderlichbey dem Gottesdienste der Cybeles ä),iedoch auch mit den Cymbekn bei, man-chen Tantzen e). Immittelst aber wa-ren sie auch den Juden nicht unbekannt,bey denen sie insonderheit das Frauen-zimmer zum Lobe Gottes brauchte 5),doch diese nicht allein g); und anbeysonst auch bey den Leichen b). Sobrauchte man sie auch mit bey demDienste des Molochs, damit die Elterndas Schreyen der Kinder nicht ho'reten,wenn diese dem Götzen auf die glürndenArme geleget wurden i). Bey des Bac-chi Dienste lermete man ebenfalls auch
el
die Indianer 1), nicht aber die Römer,^ ^welche sie, wie man meynet,ebendarum^"
nicht geachtet, weil sie in desBaccKiDienste mit gebrauchet worden m), in.dessen wurde doch auch ihre so hochver-ehrete Göttin Vesta mit dergleichen vor-gestellet n), weil sie, als die Erde, dieWinde in sich enthielte, wie die Pauckeoder Trommel die Luft 0 ). ^TJ 1
a) Isidor. Origg. lib. III. c. 2t. W(i'
b) Id. ibid. ^ 7 " Phzdr. lib. III. Fab. 20. jj g
v.io. 0t;..
c) Ouid. Met. lib. 1111 . v.30. Catull. jjj#®
Carm.LXlIl. v. 8. .(i ftfflll
d) Claud. in Eutrop. lib.I. v.278.
e) Salmas ad Lamprid. Cornmed. c. n. fcsjl
.-M
f) Exod XV, 20.2,.g}P £CL, 4 -
h) lken. Antiqu. Hebr. P.III. c. /4.
§
i) Plutatch. ap. Scbed. de DiisGetm.,
Syngr.II. c.33. '
k) Polyarn. Strateg. lib.I. .
l ) Curt. lib. VIII. ° jj“
m) Poeschel. apud Polyb. de Milit.^ ^
Rom. c. 3. §. /0.
n) Lips de Vestal. c.3. & PomeyPanth. P. II, p. 13p.
o) Suid, in rjt liyx7,ux,
Tyrones, f. Tirones.
TZANGAE, Tzangia, Zotig*,™ ™
Zanca, Gr. T^ayya/, f. T^ayyU, wareneine Art Stiefeln von geschmeidigem Le« >* fder, dergleichen wenigstens anfangs ausParthien kam a). Sie giengen bis an ^ AIdie Knie b), und mochten mithin so ziem«' Wjlich den Polnischen oder Ungarischen ’feti'uiiStiefeln gleichkommen. Roth und mit ^,
Adlern von Golde, Perlen und Edelge-steinen trugen sie nur die Kayserzu Con-stantinopel c), und da sich dessen sonstjemand unterfieng, stund das Exsiliumund Confiscation der Güter darauf d).Hingegen trugen sie viol-blau undweiß die Despot«, Himmelsblau dieSebastocratores, jedoch beyde auch Mitgüldenen Adlern; blau allein und oh-ne Adler die Cadares; gelb die Panhy-persebasti; grün die Protouestiarii, undsckwartz andere Leute. Die sie mach-ten, hiessen Tfryydpioi; allein der desKaysers Leib-Schuster dißfalls war,
wurde
'^1
ui
ihi ‘‘ /
S
N»