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Benjamin Hederichs Gründliches Antiquitäten-Lexicon : worinne die merckwürdigsten Alterthümer der Jüden, Griechen, Römer, Teutschen und ersten Christen ... beschrieben
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2913-2914
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unb dero Theile, Aera a), der aber zuChristi Zeiten einfiel und 18 Menschen

erschlug b).

a) Lightfoot. Dehn. Hierosulym. ap,Hofmann. Introd. in N. T. c. z8.

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b) Luc. XIII, 4.

TVRTVRES, Lurtet. Lauben,Karen eines der vornehmsten Opfer»Thiere bey den Jüden, die mit den jun»zeit Tauben in gleichem Werthe giengen,unb wer die einen nicht haben kante,mochte die andern bringen a). Indes,fen muffen diese Turtel. Tauben erwach,fm seyn, hingegen aber die gemeinenTauben nicht b), sonst that es aber nichts,ob sie Tauberte oder Tauben waren;da hingegen das Geschlecht der vierfüs.sigen Thiere anderweits wohl in Achtgenommen werden muste c). So saheman bey ihnen auch nicht darauf, ob sieeinen Fehler harten oder nicht, welchesanderweits wieder sofern mit aller Sorg.fält geschehen muste, daß man auch derFehler bis 7 z zehlete, die flch an einemThiere finden funten d). Daß aber nn»tcr allen Gevögel auch nur diese beydenArten geopfert werden durften, halt manfür die Ursache, weil fie nichts unreinesfressen, hiernechst reine und keusche Bö-ge! sind, und endlich im gelobten Landeauch allemahl zu bekommen waren e).konst aber wurden solche Turtel-Tau-ben von den Alten auch mit unter dieguten Bißgen gezehlet f), zumahl wennsie fein fett waren g), 06 man endlichauch wohl aus Üppigkeit nicht mehr,als den Steuß von ihnen «üimirte b).

a) Lev. /, /4 V, 7. n. Xll, 6. z.

b) Reland. Antiqu. Vet. Hehr, P. Ilt.c. 1. § //.

C) Gemat, np. eumd. l.c.

d) lken, Antiqu. Hehr. P. I. c. p.

e) Maimon. ap. Lund .lud. Heiligtb.lib.Ili. c-34. n.4.

f) Plaut. Mr/fl. Aci. I. Sc.z. 11.43.

g) Martial. üb. XIII. Epigr. 33.

h) iVlartial. lib. 111 . Epigr. 69. V. 7.

Tus, s. Thus.

Tuscus Vicus, s. Vicus,

TvtanVS war ein Gott der8römer, den fie um Schutz anrufften.

s Ltxie. Mytbol. in Tutanus,

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TVTELA t»ar citt Gott, dessenSchutze ein Schissbesonders anvertrauetwar a). Daher dessen Kildniß auchentweder am Hinterthcile des Schiffsmit angemahlet b), oder ausgrhauenoben auf solchem stunde), indessen aberdoch mit dem Schisss-Zeichen oder Wap-pen nicht vermenget werden muß, «lswelches letztere meist Bilder der Thiereund dergleichen Dinge waren d). Manrusste aber denn solche Götter auch inder Noth an e), machte vor ihnen Küvd»nisse f-, und suchte sie wieder zu versöhnen,wenn etwas im Schisse vorgegangen,wodurch sie erzürnet werden können g).Indessen war doch manchmahl die Tu -tela , oder der Gott oder Göttin, so dasSchiss im Schutze hatte, auch zugleichdessen Wappen h). Wenn dieses Tu*tela so viel, als die Vormundschaft heißt,ka» davon u. a. ein Juristisches Lexi-cou nachgesehen werden.

a) Ouid., Trist, lib.t. Eleg.it. v. t.Sil. Ital lib XlIII.v.344 Kipping.ad Antiqu. Rom. Dijs. I. §. 2.

b) Lucan. lib. III. v.qto.

c) Senec. Epiß. J6.

d) Kipping /. t.

e) Horat. lib.I. Od.14. 11. p,

f) Sil. Ital. lib. XIII. V.,

g) Perron. c. 63.

h) Lactant, lib. I. c.11. Serv. adAen.lib. V. v. 116.

TVTELINA war eint Feld.Göt-tin der Römer, unter deren Schutze dasGetreyde mit stund. f. Lexic. Mytbol.in Tutelina.

TVTVL VS war ein Frauenzim-mer-Putz, wenn sie die Haare na°' . tuezierliche Art, als einen K^ael, in d>e Hö-hethürmeten a), dergleichen insonderheitmit Purpur umflochten die Fläminn.®tragen musten b). Die Flamines undPontifices hingegen hatten solche Hütewie Kegel von Fellen, welche mit Bän-dern unterm Halse gebunden wurden,daß sie beym Gottesdienste einem nichtvom Kopfe fielen c), weit sonst zugleichdie Priester-Würde verloren gicng d).Es wird solcher Tutulus auch Palliumgenannt e); nachdem, als dieses einNahme ist, der alles bedeutet, womitZjzj man