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der gantze Thürm bis 4000 Schritthoch gewesen seyn, da man zu bauenaufhören müssen d), der aber in allen,der Leute Absicht nach, bis 5 Meilenhoch werden müssen e). Wo solcherThurm aber das Begräbnis; des Beliseyn sollen, hat ihn endlich Xerxes überden Haussen werfen lassen 5 ), wie des.senVaterOariu8 diese beruffenen Mau-ern um Babylon g). Daher von ihmietzo nichts mehr, als ein Haussen Schultvon Ziegeln und Erde zusehen, der obenspitzig zugehet, im Umfange aber 1134Schritt hat,anbey eine halbe Meile gegenMorgen von der jetzigen Stadt Bagdatablieget h). Zngemern will man, daß errund gewesen i), allein der Schutt-Hau-fen soll doch mehr ins Gevierdte liegen1 c), und sagt auch Strabo, daß des BeliBegräbnis; eine gevierdte Pyramide ge-wesen , davon aber jede Seite ein Sta-dium gehalten, und Alexander M. wie-der repariren lassen wollen, da euooooMann 2 Monat lang gebraucht, nurden Schutt zum Theil wegzuthun, seyaber auch darüber gestorben I). Indes-sen soll auch der Wind ein Stück davonherunter geworfen haben, welches denNimrod als dessen Angeber erschlagenm), und das übrige soll endlich vollendvom Feuer von Himmel ruiniret wordenseyn n).
s) Gen. XI, 2 seqq. & Budd. Hiß.Eccles. V. T. Per. I. Seit. 2. §. p. ,0.
b) Perizon, Orig. Babylon, c. 8. & <3.
c) Herodot. lib.l. c.18 /.
d) Hieron. üb. V. ad Es. c. 14.
e) Dietericus Ant'tqu. Bibl. ad Gen,XI, 4.
f) Strabo lib.XVI- p.m. 499.
g) Herodot. lib.III. c.ipo.
h) Kircher. Turris Babel lib. II, SeB.3.c. /0.
i) Dieteric. l.c.
k) Petrus Vallensis apud Mallet. Dc-fcript. Mundi lib. IIII. c, 1 0. P. 126.
l) Id. l.c.
m) Cedren. ap. Cbcvreau Hiß, duMonde liv. VI. cbap. /.
n) Beniamin ludseus ap. eitmd. l.c.
Turris bellica , ein Streit r Thurm,
war eine Machine von Balcken undBrctern auf Art eines Thurms gebauet,
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die aber auf inwendig verborgenen Ra-dem stund, daß sie darauf fort und andie Mauern einer Stadt angeschobenwerden kunte a). Es soll dergleichenDiades 120 Fuß hoch und bis 2g Fußbreit mit 20 Böden gcdauet haben d).Wenigstens aber machte man sie doch 3Stockwerck hoch, da im untersten sichein Mauer. Brecher, im andern aber ei-ne Fall-Brücke befand, die man auf«ine Mauer werfen und auf solcher in einebelagerte Sladr steigen kunte; auf demdritten aber befanden sich Schützen undandere, welche die Belagerten von derMauer abtrieben c) So setzte manauch wohl auf deren Böden Wurf-Zeu-ge, die Feinde damit abzutreiben d), be-schlug sie aber auch mit Bleche e), oderüberzog sie mit Leder, oder behieng siemit nassen Tüchern, damit sie nicht inBrand gebracht werden kunten f), derRäder waren 4, 6 und mehr, nachdemder Thurm groß war; allein, da derBoden nicht fest war, kunten sie auchübel fortgebracht werden g), kippetenauch wohl gar und droheten zu fallen h).Jmmittelst aber musten vermuthlich auchmehr Leute unter oder hinter ihm seyn,die ihn fortschoben, als deren etwa» mitin demselben seyi« kunten l). Wider siebrauchte man andererseits Feuer, grosseSteine, die man mit den Wurf. Zeugenwider sie schmiß, ingleichen lange mitEisen beschlagene Balcken, die man ih-nen entgegen setzte, daß sie nicht naheranrücken kunten k), oder man stieß siemit dergleichen auch gar um l), odererhöhet? sofort die Mauer, daß die Thür-me nicht über diese reicheren m).
a) Veget, lib. IIII. c.jy. & Hirt. B.Alex. c. i.
b) Victruv. lib. X. c.19.
c) Veget. I. c. cap. 21.
d) Liv. lib. XXL c.jt.
e) Ioseph. de B. I. lib.III. c.io.
f ) Ammian. lib. XX. c .,/.
g) Curt. lib. IIII. c.6. n.g.
h) Li v. lib. XXXII. c. 7.
i) Lipf. Poliorcet. lib.II. Dia'.4-
k) Veget, lib. Illi. c.20.
l ) Tac. Hiß. lib. IIII. c.30.
m) Veget. /. c. cap. 19. Caef de B.G.lib. VII. c, 22.
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