an den Tunicis unterscheiden kunte Ic)go trug man sie anfangs auch ohne Er-nich hernach aber mit dergleichen, welchedie Griechen nannten, wie die
ohne Ermcl «<->->-, und, da die Ermelb,s an die Hand reicheten, hiessen die Tu-nie® manuleata /.’ manicata, bey denGriechen aber 1). Jedoch
Abc» diese eine Tracht der Barbern,und allenfalls der Weiber, bis ungefehrauf die Zeilen des Kaysers Gallieni,nach welcher Zeit diese für anständiger,l als die ohne Ermcl gehalten m) , dieseauch Verbrechern wohl nur zum Schimpfangeleget wurden n). I,»mittelst <}ar-tete sich doch auch alles Manns-Volcküber dieselben, ausser die sie mit dem Cla-vo lato trugen o) , und zwar besondersdie Soldaten, also, daß solche Tunicaziemlich kurtz wurden p). Und ob eswohl anfangs einem angesehenen Bürgerfür unanständig gehalten wurde, sich al-lein in seiner Tunica auf der Gaffe sehenzu lassen g); so wurde es mit der Zeit dochauch Moder), und in den Land-Städtengingen Vornehme und Geringe allein tr.denselben s), wie zu Rom iede in ihrenHäusern t). f. noch folgende Artickel.
a) Gell. lib. VII. c. 12. & Ascon. ap.Grono v.adGell.l.c.
b) Gell. l.c.
c) Cic. Catilin.II.c./o. Hont. lib.I.Sät. 2. V. 2/.
i) Quinitii. lib XI. c z.
c) Horat. lib. i. l'.pijl. /. v.pp.
f) Sueton. Aug. c. 82.
g) Ferrar. de Re Veßiar. lib. II. c. 4.
ü) Flaut. Ampbitr. AB. I. Sc. /. v. 212.
Senec. de Iirev. Vita c. /2. <ßf de de-ment. lib. 1. c. 24.
i) Iuuenal. Sät. III. v. 179. Vopisc.Atirclian. c. 48.
k) Sigon. de ludie, lib. III. c.10. (J"Bellus Rom. refiit. lib. III. c. 29.
l ) Salmas ad Capitolini Pertinacemcap. 8 .
m) Augustin. «/>.Pitile. /«Tunica.
n) Pauls Diac. ap. eumd. I. c.
o) Quinstil./. c.ßs Kipping. Antiqti.Rom. lib. IIII. c.f.§. 9.
p) Horat. lib. I. Sät. V. v. f.g) Id. lib. I. Epiß. 1. v. oy.r) Ferrar. I. c.
T V N 2894
s) Iuuenal, Sät. III. 1). tyg.^fad erntLubin. I. c.
t) Martial. lib. X. Epigr. f/. & Kip-ping. I. c. §. //.
Tunica angttßiclauia war, wie ihndie Römischen Ritter sowohl zumUnterscheid von den Rakhshcrren, alsden gemeinen Bürgern trugen, undden Nahmen von den c'lauis hat,die auf denen Röcken weit schmahler,oder, wie solches hier aufLateinifch helft,angustiores, als auf der Rathsherren ih-ren waren. Es helssen daher von sol-chen Tunicis im Griechischen auch dieEquites selbst er«»omu«, das ist, angusti-clauii, wie die Rakhsherren mxTvrvu/u,oder laticlauii ; was aber diese claui ge-wesen, siehe unter Glauus.
Sigon. de Iudic. lib. III. c. 29. BellusRom. reßit. lib. III. c. 29. Salmas.ad Vopifii Carin. c. 20.
Tunica Cbrißi war ungenehet, vonoben an gewircket durch und durch a),nemlich er war diptupos, welcheshier soviel heisi, daß er auf der rech-ten Achsel nicht zusamme geschnallet gc-Wesen, wie andere Tunic®, und also nichtum sich herum genommen, und mit derSchnalle zugemacht worden, sondern daßer wie ein Hemd über den Kopf angezo-gen worden, und mithin schon völlig zugewe'ien ist. Und da man ehedem imWirchen entweder von unten aufwerlsgieng, wie die Griechen und auch die inPakstina thaten, oder von oben herun-ter, wie es die Egypker machten, erhelletdaher auch was da helft, daßA-» ttparri! gewesen b). Indessen solldoch Christus dergleichen I unicam vonWollen, einen Mantel darüber getragenhaben c), wovon die Kriegs > Knechtediesen, weil er vierecklcht gewesen, gelhci-Iet,da aber der Rock zu nichts nütze gewe-sen seyn würde, wenn sie ihn auch zerthei-len wollen, haben sie lieber darum geloo-fet, wessen er seyn solle, d); daß man ihnaber erst im Vj Leculo will wieder gefun-den lraben, und daher noch in der Late-ran-Kirche zu Rom, wie auch Stücken da-von zu Eomposiel in Spanien, und zuTrier zeigen will, gehöret mit unter dieSeltenheiten , die man anderwertS fürunrichtige Dinge halt e).
§y yy 4 a) l°-