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f (tt indem einige wollen, es sey eineeines Tisches gewesen; die anderejhn für ein Gefäß angeben; die drittenfür ein Sedile perforatum , wie etwan^Nacht-Stuhl ist, halten; die viertenmeynen, daß er aus allen diesen dreyen,usamme gesetzt seyn können h). We-ntgjicnö aber verstehet es sich von die-seni Tripode , wenn de tripode diBumso viel, als was wahrhaftes und uns«üzliches heißt, wie etwan ehedem seynMe, was besagte Pythia auf selbigemsprach i).
1 a) Isidor. üb. XX. c. 2.
b) Sophocl. in Ajace, v. 1417.
c) Eustath. ap. Pitifc. in Tripus.
d) Virg . Aen.lib.V.v.no. Horat. lib.llll.od.S.
e) Herodot. /»Calliope.
f) Gyrald. Synt. VII. p. 21g.
g) Phurnut. c.32.
h) Gyr. Coei. Rhod, alii öp.Pitisc, /. e.
i) Erasin. Adag.
TR 1 PVD 1 VM war eine Att deralten Wahrsagerey, da man einige jun-ge Hühner in einen Hühner-Korb ein-gesperret hatte, ihnen was Futter hin-streuete, sie sodcnn heraus ließ, und ge-nau zusähe, wie sie frästen a). Wollenste nicht aus dem Behältnisse heraus,ungeachtet das Futter vor ihnen lag,solle es eine traurige Vorbedeutunghaben b) ; frästen sie aber so, daß ihnenetwas wieder aus dem Schnabel fiel,hieß solches Fallen pauire terram , unddas solle was gutes oder glückliches be-deutenc). Und wenn ein Baum, Stein,oder sonst was beym Fressen von sichselbst einen Laut gab, si> hieß es beson-ders ein tripudium fmiuium d). Wiees ein Tripudium solistimum hieß, wennden Vögeln besagter Massen etwas wie-der aus dem Maule fiel c). Tripudiumaber von Terra und pauio, quafi Ter -riptmiam unb dafür auch Terripuvium,s auch Pullui k). Allein von diesem pa-vire hieß Tripudium auch ein besonde-rer Tantz der Alten, wiewohl doch ande-re den Tantz auch lieber von tres und pesquasi Tripedium genant wissen wollen g),weil man bey selbigem allemahl mit demdriktenTritle derber, als mit den andernjiveyen darzwischen auftrat h). Jedoch
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scheinet es auch, mehr ein Tantz derBauer, als anderer Lenke gewesen zuseyn!), und will man besonders derglei-chen Tantz noch bis itzo bey den Bauernin der Wallachey wahrnehmen, den sienoch von den alten Römern, die, als ei.ne Colonie, nach dem damahligen Da-cieu gekommen, erlernet und behalten.
i)Sigon.de Ant.Iur.Ch.Rom.lib.II.c.6.
b) Sueton. Tiber. c. 2. Cic. de Diui-iiat.lib.I.c.sj. Val. Max. lib.I.c.^.n.j.
c) Cic. /. c.cap. ip. lib. II. c. 34.
d) Fest. in Soniuium Tripudium.Scrv. ad Virg. Aen. III. v. 90.
e) Sigon. l.c.
f) Fest./» Tripudium.
g) Vosil Etymo/, in Tripudium.
b) Horat. lib. III. Od. j8. v. ip.
i) Lucret. Ouid. apud Desprez adHorat.l.c. Salmas. ad Capitoli-ni Maximin. c. 3.
Tripus, s. Tripodes.
TRIREMIS war eine Art einerGalere, die aber sonderlich mit zu einemKriegö-Schiffe gebraucht wurde a). Siehat den Nahmen von den 3 Reihen Ru«der», womit sie versehen warb). Wieaber diese; Reihen angebracht gewesen,will sich was schwer itzo einbilden las-sen, da unsere Galeren gantz andersgebaut seyn sollen. Wenigstens abersind sie über und nicht neben einandergewesen c). Daher auch die Ruder.Putsche also unterschieden waren, daß dieauf der untersten Reihe die
aufder mittelsten zuym*/ und die aufderobersten ©p*«r«f hiessen; die Thalamiteehatten die kürtzesten Ruder, bekamen aberdaher auch den wenigsten Lohn, wie dieThranit® den meisten, weil sie dielängsten Ruder, und mithin auch dieschwerste Arbeit haltend). Allein wennman sich noch einige Einbildung machenkönte, wieg Reihen Ruder-Pursche ange-bracht werde kosten, so wird es doch kaumhinlänglich geschehen können, wie deren10 bis i; Reihen seyn können e), undnoch weniger, wie die Machine einge«richtet gewesen, welche Ptolemseuä Phi-lopator baue» lassen, die4v Reihen Ru-der und darzu 4000 Ruder-Knechte ge-habt, wobey sie 280 Fuß lang, 48 Fußim Hinter-Theilehoch, und ohne die Ru-der.