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den werden. Es geschahe dieses, daß,weil die auf dem Lande sich aufhaltendenRömischen Bürger doch ingemein an denNundinis, meld)« von -zu 9Tagen, alsWoher sie auch den Nahmen haben, einsie-len, nach Rom kamen, sie solche Gesetzeansahen, und hernach ihre Suffragia dar-nach einrichten kunten a). Jedoch aberNlusie dergleichen Trinundinum auchbeobachtet werden bey Erwehlung derObrigkeitlichen Personen, damit sich sowohl das Volck recht bedencken, alsauch ein Gandidar sich desto besser beydemselben inlinuircn kunte b). So ge-schahe dergleichen auch, wenn einer vordem Volcke verklagt, und von diesemsolte verurtheilet werden c). Hierbeymuß man aber die Dinge nicht anneh-men, als ob sie an den dritten Nundinisvorgenommen worden; sondern es mu-sten diese völlig vorbey seyn, und alsowenigstens 28 Tage darzu genommenwerdend).
a) Manu t.deLegg. c.34.
b) Cic. ad Fam. lib. XVI. Epiß. 12. &Liv. lib. III,
c) Sigon. de Im dic, lib. III. c. 12.
d) Hotomann. «/>.Pitisc. /«Trinun-dinum.
T R IO B O L V S, Gr. TpsßtXis, war«ine Silber-Müntze der Griechen, so 3Obolos hielt, und,da ein Obolus der sech-ste Theil einer Drachmaa war a), dieseaber unsers Geldes auf 3 Groschen ge-rechnet wird, macht ein Triobolus solchemnach 18 Pfennige, welches doch ebennicht allerdings nichts ist, und, da manalso was verächtlichs und geringes remtrioboli nennet b), solche doch noch et-was ist, daß man auch so schlechterdingsnicht weg wirft. Wenigstens war einTriobolus aud) der Lohn, den ein Hclia-sta zu Athen allemahl für sein gefalletesUrtheil bekam c).
g) Lenerin de Ponder. & Mensur. P./. in Obolus Pfeiffer. Ant. Gr.lib. II. c.
b) Cenal. ap. Pitisc. /«Triobolus.
c) Suidas in HA,*«-«,.
T R I O D l V M, Gr. rccen-
t'ioribus ist ein Buch in der Grie-chischen Kirche, worinne enthalten, wieder Gottesdienst die Fasten hindurch ge-
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halten werden soll, ausser an den Sonn- Äund andern darzwischen einfallenden ?JbFest-Tagen. Die Lieder darinne hat Wmeist der <$♦ Cosmas gemacht, und da siefast inqesamt aus 3 Sätzen bestehen, ha-be» sie und das Buch den Nahmen daher
bekommen. $■'
Fr eCn.Gloffl Gr. inTfiäSitt. Pj
T R I O P IV M war eine ordentliche EVersammlung 6 Griechischer Colonien ^ 7 "in Klein-Asien, da sie zusamme kamen, ^und sich der Dmge halber berathschlag.ten, welche sie ingesamt angiengen, der. ,gleichen auf ihre Art auch waren, dasPanionium und Amphi&yonium.
Herodot. ap. Marsham. Can. Cbron.
Secul. Vllll. p. 121.TRIPATINVMroarinbenoffenGelachen ein Aufsaß-Essn von dreyerley ^Fischen, als Neun. Augen, Hechten, undMyxone, dergleichen für das ddi> atefieTractament damahls gehalten wurde.
Plin. H.N. lib.XXXV. c. 12. foW
TRIPODES hcissen alle Dinge, IW\"die auf 3 Beinen oder Füssen stehen, be-1%sonders aber doch dergleichen Schemmel zKmoder Bancke a), wie auch Dröbse oder iwbDrey-Füsse von Eisen, worauf man die wltjtiKessel übers Feuer setzte b), und noch ei- lM,ne andere zierlichere Art, worauf man ch«den Wein läuterte, dergleichen denn auchunter galanten Meublen zum Aufputz ■ ,z (ffl(mit hingestellet wurde c), anbey demLaccbo gcwiedmet hieß, und bey denKampf-Spielen auch wohl den Od-siegern jur Belohnung gegeben war- Jrde d). Der berühmteste Tripus aber ^ Jwar der in dem Tempel des spolii» ^ 'nis zu Delphis, aufdem die Pythia sag,wenn sie weissagete. Er war von Gsl- 7 ^
de, stund auf einer drey-köpfizten
Schlange von Ertzlee), und war demApollini gcheiligct, entweder wegenVollkommenheit dep Zahl vreye, oderwegen der 3 Circkel des Himmels, wel- Isnche die Sonne besonders berühret, demAequatot e und den 2 Tropicis f). It'doch war er auch wohl nur ordentlichvon Holtze, und zwar besonders vonLorbeer-Hvltze, weil dieser Baum dem ^Apollini vor anderneigen hicßg); das ;% 9schlimmste aber ist, daß niemand sagenkan, wie er eigentlich doch gestalt gewe- Ms.