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Allem so grosse Liebhaber auch die Grie-chen davon waren ; dennoch hielte manaufTantzer nicht gar viel, sondern setztesie mit den Lügnern und Dieben aufeinekeines f). Indessen halt man bey ih-nen für den ersten Tanker den Andro-nem, üonCatanea, einen Pfeiffer, derzu seinem Pfeiffen auch sich zugleich mitdem Leibe beweget, und damit dasTan-hen aufgebracht g), das aber vermuth-lich eigentlich nur von dem Theatrali-scheu Tantzen verstanden werden muß,zumahl doch sonst Apollo selbst schon«in Tantzer gewesen seyn soll h). Undwie man insonderheit bey den Gastmah-len tantzete oder tantzen ließ i); alsowar es auch so gar bey einigen Opfernüblich, und wurde daher mit für eineArt eines Gottesdienstes gehalten k).
a) Iken. Antiqu. Hebt\ P. III. c. /2.§> ?•
b) Aristot. Poet. c. t.
c) Pollux Üb. IIII. c. 14. Athen. lib.XUII.C. 72 .
d) Plutarch. Sympos. lib. VIIII. qu. /;.
e) Pfeiffer. Antiqu, Gr. lib. II. c. ;g.
f) Homer .II XXlIlI.v. 277.
g) Theophrast. ap. Athen. lib. I.
h) Pindar. ap. Mercurial. Gymnas,lib. II. c. 6.
i) Clem. Alex. Padag. lib. II. c. 4.Lampe de Cymbal. lib. III. c. z.
k) Serv. ad Virg. Ecl. V. v. 73.
Die Römer liessen es doch wenigstensauch ihre Kinder lernen, und zwar so-wohl die Mägdgen a), als Knaben, alsdie ingemein aus der Schule auf denTantz. Boden giengen t>). Und, obauch wohl grosse Leute, als Appius Clan-dius, Gabinius, M. Caecilius, Licini*vs Crassus u. a. sich eine besondereEhre daraus machten, daß sie gurr Ton-her hiessen c); dennoch sagt auch Ci-cero : Nemo sere saltat sobrius , nifiJorte infinit , neque in solitudine , ne-t lse in conuiuio moderato atque mode-ß°i). Allein, desto verderbter sahe esdoch auch mit der Zeit aus, da manvereinst alle Fremden und auch d>e we-mgen Studirenden von Rom aus Furchtlur der Hungers-Noth vertrieb, hinge-hen allein über govo Tantzerinne» da
behielt e). Den ersten Christen war der-gleichen nicht erlaubt f).
a) Horat. lib. III. Gel. 6.
b) Macrob. Sät. üb. III. c. 14.
c) Icl. /. c. tss Alex. ab Alex. lib. II.
c. 2s.
d) Cic. pro Muret na c. 23.
e) Ammian. lib. Xilll. c. 6.
t) Canon. Apost. ^Conc Laod c.73.& ap. alii ap. Walch. ad Cotnp.Antiqu. Eccles lib. I. c. 7. n. 7 3.
S A L T V A R IV S war «in Aufse-her über die Wälder, damit darinne keinSchade von denen geschehe, die darinnenichts zu suchen hatten, dergleichen itzonoch dieZörster sind.
Nehem. III, 8. Guther. de Offic. Dom.
Aug. lib. III, c. 18. ap. Pitifc. h. t.
S A L T V S , «Ast* , war eine vonden 5 Kampf-Arten des Pentathli , daein gewisses Ziel gesetzt war, so t* i-<r*.*nutm hieß, wie weit man springenmuste, da der Ort, von dem man sprang,, Umen , hieß a). Es harten sol-che Springer halteres oder Bley - Ge-wichte dabey in den Handen, womit siesich den Schwung geben, und also einenviel grossem Sprung, als sonst, thunkunten b). Und weil es denn auch füreinen Soldaten gar dienlich war, z. E.über einen Graben, oder auch in dieHohe auf eine Mauer, Wall u. d. g.springen zu können, wurden auch solcheehmahls im Springen mit geübet c ) twelches aber doch wieder was anders,als Salitio war, so eigentlich nur dasSpringen auf ein Pferd oder das Vol-tigiren anbetrafst s. Salitio.
a) Lamb. Bos Antiqu. Gr. P. I. c. 7 p.§ 2. 3 -
b) Aristot. de communi AnimaliumGrejfu c. 3.
c) Veget, lib. I. c.g.
Saluia Gens, s. Gens.
Saludiena Gens, s. Gens.
S A L V S war eine Göttin der Rö-mer, welche alles in gutem Wohlständeerhalten solte. s. Lex. Mytbol. ?'« Salus.
Salutaris Collis , f. Collis.
Salutaris Porta, st Porta.
SALVTATIO, vas Grüffcn,geschahe bey den Juden entweder mitWorten oder mit Geberden. Dort sagte