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dem leni Pofyao opfern wollen e). Oh-ne diese opferte man sonderlich nochSchafe, Ziegen, Böcke, Hähne undGänse, welche Thiere aber ingesammtrein und vollkommen, nicht lahm,blnio, oder kr ancklich seyn musten. DieSchafe musten eigentlich zweyjahrig,die Ochsen aber fünfjährig und noch mkein Joch gcspannct worden seyn f).M > opferte aber auch wohl der Thiere3 auf einmahl, nehmlich ein Schwein,Bock und Widder, so tpittÖs hieß, odergar 100, welches man einenannte g). So opferte man auch diesemGott diese Thiere, einem andern wiederandere 4 E. dem Ioui fünfjährige Rin-der ; dem Neptuno schwache Ochsen,Wieder oder Eber, der Mineruce Käl-ber und Schafe; dem Aesculapio Ziegenrrnd Hahne; den unterirdischen Götseern schwache und gelte Kühe, wie auchschwache Schafe u. s. f b). Es würdeaber ein dergleichen Opfer-Vieh mitKranken, Blumen und Binden aufsbeste ausgeputzt, auch wohl die Hörnerübe oldet sodenn mit reinem Masterbesprenget, und auch wohl etwas in dirOhren gegossen. Item, die mola salsaauf den Kopf gestreuet, einige Haarevon der Surne zwischen den Hörnernausgerupft, und in das Feuer aufdcnAltar geworffen, sodenn betete man,schlachtete das Thier, und, da es denobern Göttern geopfert wurde, reckteman die Kühle desselben in die Höhe,hingegen unter sich gegen die Erde, wenn«s für die unterirdischen Götter solke;das Blut fieng man in einem o-tpxyüuauf; zog dem Viche das Leder ab; zer-stückle das Fleisch ; besähe die Einge-weide; sonderte ab, was eigentlich zumOpfer gehörete; legte es auf den Altar,und verbrannte es; sprengete aber dasFeuer auch mit Weine an, daß es destohöher und Heller brannte, als welcheseine gute Bedeutung haben solte, dasübrige briet man an Drat-Spiessen,undverzehrcte es mit guten Freunden; danck«te sodenn den Göttern; verbrannte letz-tens noch dem Mercurio zu Ehren dieZunge, und gieng damit heim i). VonWerckzeugen braucheke man dabeyMesser; krummen
Messer; Acpte, Braks
Spresse u. d^g. k). Von Gefassenaber »«««> Aorbe; rpxyix, OpfersBecken oder Scküsseln; eufiixrtl^x,RaucksIgsscr; %t%ußxs > ^and-8asseru.ff.I). Die Opfernden musten sich ge-waschen und auch sonst sich mit groben La-stern nicht besudelt haben, mithin sich erstreinigen oder lustckrcu lassen m); anbeyhatten sie ihre insulas oder Haupk-Bm-ben mit besondern Krantzen auf denKöpfen n), und kchrekcn beym Opferndie Gesichte gegen Morgen v). Denhimmlischen Göttern brachte man dieOpfer früh, den unterirdischen aber desAbends p).
a) Pausan. Arcad. c. 2. Gyrald. Synt.Deor. XVII. p. 310. Tomasin. deDonar. c.4.
b) Lamb. Bos Antiqu. Gr. P. I. c. 6. §.2. Wolf. ad Lund. lud. Heiligt!),lib. III. c. 36. n. 6.
c) Porphyr .deabßin. animal.lib.il.c. 4.
d) Pitisc. in Sacrificium.
e) Porphyr, l.c.
f) Suidas in ßSs , Plutarch. de Orac.defedu. Bos 1 . c. §. 4-7.
g) Id. l.c.§. 8-
h) Virg. Aen. lib. VlIII. v. 631.^ adeum Serv. /. c. PseifF. Antiqu. Gr.üb. I. c. / 8 . Bos /. c. §. p.
i) Id. l.c. cap. 7.per intcgr.
k) PollUX lib. 1 . C. /. 11. 2Q.
l ) Id. /. c. Pfeiff .l.c.cap.37.
m) Demosth. isNesr,
n) Pfeiff. /. c. c. 34.
o) Virg. Aen. lib. XII.
p) Callixenus ap. Pfeiff. /. c. cap. 40.
Bey den Römern waren die Opfer-Thiere entweder Hoflia, klein» Vieh,als Schafe, Ziegen, Schweine, oderVidimce, grosse» Vieh , als Rinder,Pferde rc. a). Beyde musien auch voll-kommen und ohne Fehler seyn, dahersie erst wohl von den Priestern betrach-tet wurden b), und ie fetter sie dabeywaren, ie besser hiessen sie c). Sie wur-den anbey auch mit Krantzen und Vir-tis oder Binden geputzt d) , und ihnendie Hörner verguldet e). Beym Opferselbst ruffre man aus: Hoc age ! oder:fauete linguis , und hieß damit ieder»
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